Chad Michael Boal und Cory Duane Richards wurden in Bundesverfahren wegen eines Multi-Millionen-Ponzibetrugs angeklagt. Laut DOJ sollen sie hohe Renditen versprochen, Gelder von Dutzenden Opfern eingeworben und die Investorenmittel für persönliche Zwecke verwendet haben.

Eine Bundesgroßjury hat, so das DOJ, eine 16-teilige Anklageschrift gegen Chad Michael Boal und Cory Duane Richards im Zusammenhang mit einem Ponzi-Schema zurückgegeben. Die Staatsanwaltschaft wirft den Beschuldigten vor, Investitionen unter anderem durch die Zusage hoher Renditen eingeworben zu haben, um den anschließenden Missbrauch von Investorengeld zu verschleiern. Nach Angaben der Regierung umfasste der Betrug „Dutzende“ von Opfern und führte zu Verlusten in Millionenhöhe. Anstatt das Geld wie behauptet zu investieren, sollen die Angeklagten den Angaben zufolge Investorenmittel für den persönlichen Gebrauch und zum persönlichen Vorteil verwendet haben. Die Anklage beschreibt damit die typischen Mechanismen von Ponzi-basierten Betrugsfällen: Frühere Anleger werden häufig mit Geldern späterer Teilnehmer ausgezahlt, wodurch der Eindruck entsteht, die Investitionstätigkeit erzeuge tatsächlich legitime Gewinne. Die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft umfassen mehrere Bundesdelikte, was sich in der Struktur der 16 Anklagepunkte widerspiegelt. Der Fall unterstreicht zudem die fortgesetzte Durchsetzung gegen Anlagebetrügereien, die auf hohe Renditeversprechen, Zeitdruck zur schnellen Investition sowie Finanzberichte oder Mitteilungen setzen, die die wahre Herkunft der für Auszahlungen verwendeten Gelder verschleiern können. Im weiteren Verlauf wird die Anklageschrift die Vorwürfe der Regierung für das Gericht zur Prüfung strukturieren, während die Opfer auf die Aufarbeitung der angeblichen finanziellen Verluste warten.