DOJ und Roger-Knox-Remissionsfonds zahlen 15,5 Mio. USD an über 8.000 Silverton/Wintercap‑Opfer
Das US-Justizministerium gab den Beginn der Auszahlungen aus dem Roger‑Knox‑Remissionsfonds bekannt: Mehr als 12,4 Mio. USD aus DOJ‑einbehaltenen Mitteln werden ausgezahlt, ergänzt durch 3,1 Mio. USD der SEC, insgesamt über 15,5 Mio. USD für mehr als 8.000 Opfer. DOJ und SEC koordinierten die Rückführung beschlagnahmter Erlöse, um Anlegern im globalen Pump‑und‑Dump‑Betrug rund um die Schweizer Firma Silverton/Wintercap Entschädigungen zukommen zu lassen.
Das Justizministerium erläuterte den Start der Auszahlung aus dem Roger‑Knox‑Remissionsfonds zur Entschädigung der Opfer eines groß angelegten, koordinierten Pump‑und‑Dump‑Wertpapierbetrugs, der über die Schweizer Firma Silverton/Wintercap lief. Insgesamt werden mehr als 12,4 Mio. USD aus DOJ‑Beschlagnahmungen verteilt, hinzu kommen 3,1 Mio. USD zivilrechtlicher Mittel der Securities and Exchange Commission, womit sich die Ausschüttungen auf über 15,5 Mio. USD belaufen und mehr als 8.000 identifizierte Geschädigte erreichen. Das DOJ betonte die bereichsübergreifende Zusammenarbeit: Während das Justizministerium Beschlagnahme‑ und Remissionsprozesse durchführte, stellte die SEC zusätzliche Mittel bereit, um die Wiederherstellung von Anlegergeldern zu verbessern. Das Ministerium beschrieb die komplexen Schritte zur Nachverfolgung der Erlöse über mehrere Jurisdiktionen und Zahlungskanäle sowie das Verfahren, mit dem Anspruchsteller Unterlagen einreichen und eine anteilige Auszahlung erhalten können. Die Ankündigung stellt die Auszahlung als Teil fortgesetzter Durchsetzungsmaßnahmen gegen internationale Marktmanipulanten dar und als Modell dafür, wie ungerechtfertigt erlangte Gelder an Kleinanleger zurückgeführt werden können. DOJ kündigte an, die Ermittlungen fortzusetzen, um weitere Vermögenswerte und mutmaßliche Mittäter zu identifizieren, und forderte betroffene Anleger auf, das offizielle Verfahren zur Einreichung von Ansprüchen auf justice.gov zu prüfen.