Die Federal Trade Commission veröffentlichte ein Daten‑Spotlight, das knapp 65.000 Berichte über Mietbetrug seit 2020 und rund 65 Millionen US-Dollar an gemeldeten Verlusten zeigt. Der Bericht warnt, dass Betrüger oft legitime Inserate kopieren oder gefälschte Anzeigen schalten, die auf Plattformen wie Facebook und Craigslist beginnen, und skizziert gängige Methoden sowie Verbraucherschutzmaßnahmen.

Am 22. Dezember 2025 veröffentlichte die Federal Trade Commission (FTC) einen Data Spotlight, der das Ausmaß und die Methoden von Mietanzeigenbetrug beleuchtet. Die FTC fand fast 65.000 Meldungen zu Mietbetrug seit 2020, mit rund 65 Millionen US-Dollar an gemeldeten Verlusten der Opfer. Betrüger kopieren häufig legitime Inserate oder erstellen völlig gefälschte Anzeigen und verlagern die Kommunikation nach dem Erstkontakt oft in private Nachrichten oder E‑Mails; viele Meldungen führen die Ursprünge auf soziale Medien-Marktplätze und Kleinanzeigenplattformen wie Facebook und Craigslist zurück. Typische Taktiken beinhalten die Forderung nach Vorauszahlungen, das Abfragen sensibler persönlicher Informationen oder das Erzwingen von Überweisungen oder Zahlungen per Geschenkkarte. Das Spotlight bietet praktische Schritte für Verbraucher zur Risikominimierung, darunter die Überprüfung von Anzeigen, die Besichtigung von Objekten vor Ort, die Nutzung sicherer Zahlungsmethoden, die Ablehnung von Überzahlungs- oder Treuhandbetrugsfällen und den Schutz persönlicher Daten. Die FTC ermutigt zudem dazu, verdächtige Anzeigen zu melden, und stellt Ressourcen für Mieter zur Überprüfung der Legitimität bereit. Die Behörde betonte Bildung und Plattformwachsamenheit als zentrale Maßnahmen zur Reduzierung sowohl finanzieller Schäden als auch der Preisgabe von Identitätsinformationen auf Mietmärkten.