Die FTC gibt Verbrauchern Hinweise, was sie direkt tun sollten, wenn sie auf QR-Code-Fraud im Zusammenhang mit Parkvorgängen oder Zahlungen gestoßen sind. Wer einen verdächtigen Code gescannt hat, soll den möglichen Schaden begrenzen – etwa durch das Beobachten von Kontomissbrauch und das Absichern betroffener Daten.

In ihrer Verbraucherinformation erläutert die FTC, wie QR-Code-Scams nach nur einem Scan schnell eskalieren können – bis hin zu kompromittierten Konten oder Zahlungsdaten. Kriminelle tauschen dabei legitime QR-Codes durch ihre eigenen aus; das Gerät lädt dann häufig eine gefälschte Seite, die sensible Informationen abfragt oder auf betrügerische Zahlungsabläufe umleitet. Auch wenn der erbetene Schritt kurz wirkt, etwa das Eingeben von Zugangsdaten oder das Bestätigen von Zahlungsdetails, kann daraus Konto- oder Credential-Diebstahl, unautorisierte Abbuchungen oder späteres Auftreten als das Opfer resultieren. Die Empfehlungen der FTC konzentrieren sich auf Maßnahmen, um die Folgen zu begrenzen, falls man bereits mit einem Scam-Link in Kontakt gekommen ist. Verbraucher sollen prüfen, welche Informationen eingegeben wurden, und alle Konten absichern, die möglicherweise betroffen sind – beispielsweise durch das Ändern von Passwörtern, falls Anmeldedaten übermittelt wurden. Zudem rät die Behörde, wachsam gegenüber ungewöhnlicher Aktivität zu sein und auf unbekannte Transaktionen zu achten. Wichtig ist außerdem praktische Vorsicht: Park- oder Zahlungsanweisungen sollten über offizielle Wege überprüft werden – nicht über einen QR-Code, der verdächtig aussieht oder frisch platziert wirkt. Obwohl die Warnung vor allem verhindern soll, dass solche Codes überhaupt gescannt werden, nennt die FTC auch konkrete Folge-Schritte, die Betroffene nutzen können, um ihre Exposition zu verringern, wenn ein gefälschter QR-Code bereits auf eine schädliche Seite geführt hat.