Behörden in Ghana, in Abstimmung mit regionalen INTERPOL-Aktivitäten, teilten mit, dass sie einen grenzüberschreitenden Cyber-Betrugsring, der in Ghana und Nigeria operierte, zerschlagen hätten, der mehr als 200 Opfer um etwa 400.000 US-Dollar betrogen hatte. Im Zuge der Operation wurden mehrere Verdächtige festgenommen und Geräte beschlagnahmt.

Im Rahmen einer koordinierten Strafverfolgungsaktion im Zusammenhang mit INTERPOLs regionalen Initiativen kündigten ghanaische Behörden die Zerschlagung eines grenzüberschreitenden Cyber-Betrugsnetzwerks an, das in Ghana und Nigeria operierte und über 200 Opfer um etwa 400.000 US-Dollar betrog. Ermittler berichteten von mehreren Festnahmen und Beschlagnahmungen elektronischer Geräte, die zur Durchführung des Systems verwendet wurden, das auf gefälschten Websites und mobilen Anwendungen beruhte, die bekannte Marken nachahmten, um Zahlungen für Waren und Dienstleistungen einzusammeln, die nie geliefert wurden. Die Operation kombinierte Social Engineering, Phishing-Seiten und betrügerische Zahlungsabläufe, um Kundengelder und personenbezogene Daten abzuschöpfen, die anschließend über informelle und formelle Bankkanäle kanalisiert wurden. Die Behörden betonten die grenzüberschreitende Untersuchung und hoben die Zusammenarbeit mit nigerianischen Kollegen und INTERPOL hervor, um das Netzwerk zu kartieren, finanzielle Nutznießer zu identifizieren und die Vermögensrückgewinnung voranzutreiben. Die Strafverfolgungsbehörden warnten zudem öffentlich vor gefälschten E‑Commerce-Seiten und forderten Verbraucher auf, Anbieter zu verifizieren, sichere Zahlungsmethoden zu verwenden und verdächtige Transaktionen umgehend zu melden.