Hiyas State of the Call 2026 zeigt, dass etwa 25 % der US‑Erwachsenen im letzten Jahr mindestens einen KI‑generierten Deepfake‑Stimmenanruf erhalten haben. Verbraucher meinen zudem, Betrüger seien Mobilfunkanbietern im Kampf gegen diese Anrufe im Verhältnis 2:1 voraus und fordern strengere Vorschriften und Betreiberhaftung.

Der Hiya‑Report State of the Call 2026 kombiniert Umfrage‑ und Telemetriedaten und stellt fest, dass KI‑Voice‑Deepfakes mittlerweile Massenwirkung erreicht haben: Rund 25 % der US‑Erwachsenen gaben an, in den vergangenen 12 Monaten mindestens einen Deepfake‑Stimmenanruf erhalten zu haben. Die Studie dokumentiert einen deutlichen Anstieg von Caller‑ID‑Spoofing, synthetischer Stimmen‑Imitation von Freunden und Unternehmensvertretern sowie automatisierten Kampagnen, die Social Engineering mit hochwertiger stimmlicher Nachahmung verbinden. Befragte zeigen sich skeptisch gegenüber der Fähigkeit der Netzbetreiber, solche Anrufe zu erkennen und zu blockieren; viele gaben an, Betrüger lägen gegenüber Mobilfunkanbietern im Verhältnis 2:1 vorn. Hiya warnt, dass das ungebremste Wachstum von Sprach‑Deepfakes das Vertrauen in telefonische Kanäle und Transaktionen erheblich untergraben könnte, wodurch Betrugsverluste und Reibung für legitime Unternehmen zunehmen. Als Gegenmaßnahmen empfiehlt der Bericht eine beschleunigte Einführung von Authentifizierungsstandards für Anrufe, verstärkte branchenübergreifende Zusammenarbeit beim Austausch von Bedrohungsdaten, Verbraucheraufklärung sowie einen regulatorischen Rahmen, der Betreibern und Plattformen Verantwortung für die Verhinderung synthetischer Stimmen‑Imitationsbetrügereien zuweist.