Massachusetts verklagt Einziehung von 327.829,720952 USDT aus Romance‑/Krypto‑Betrug
Staatsanwälte in Massachusetts beantragten die zivile Einziehung von 327.829,720952 USDT (etwa 327.829 USD), die angeblich Erlöse aus einem Online‑Romance‑ und Krypto‑Investmentbetrug sind. Die Klage verfolgt die Token mittels Blockchain‑Analysen und verknüpfter Wallets und zielt darauf ab, die Geldwäschekanäle für Romance‑Scams zu unterbinden.
Die US‑Staatsanwaltschaft für den District of Massachusetts reichte eine zivile Einziehungsklage ein, mit der 327.829,720952 USDT (rund 327.829 USD) zurückgefordert werden sollen, die mutmaßlich aus einem Online‑Romance‑ und Kryptowährungs‑Investmentbetrug stammen, bei dem ein Bewohner von Massachusetts Opfer wurde. Die Einreichung dokumentiert Ermittlungsarbeit, die die genannten USDT mithilfe von Blockchain‑Analysen und der Verfolgung verknüpfter Krypto‑Wallets entlang on‑chain‑Transfers zurückverfolgt und dabei Muster identifiziert, die mit gängigen Geldwäschemethoden übereinstimmen, etwa der Verschleierung der Herkunft und der Verlagerung von Geldern ins Ausland und zwischen Konten. Die Klage beantragt die gerichtliche Einziehung der genannten Kryptowährung und verwandter Vermögenswerte und führt aus, dass die Mittel auf Verstöße gegen Bundesbestimmungen zu Überweisungen und Geldwäsche zurückzuführen seien und Erlöse des zugrundeliegenden Betrugs darstellen. Die Staatsanwaltschaft stellt die Maßnahme als Teil eines breiteren DOJ‑Einsatzes dar, digitale Vermögenskanäle zu stören, die Geldflüsse aus Romance‑Scams ermöglichen, und setzt dabei zivile Vollstreckungsinstrumente ein, um Gelder zurückzugewinnen und Zwischenhändler abzuschrecken. Zudem hebt die Einreichung die fortgesetzte Zusammenarbeit mit Finanzinstituten und Blockchain‑Analyseanbietern hervor, um Vermögenswerte zu lokalisieren, zu sperren und wiederzuerlangen, während gleichzeitig Opfer informiert und zu Meldung sowie zur Absicherung ihrer Konten angeleitet werden.