Zwei Männer, Oral Durloo und Brandon Nairne, wurden verhaftet und angeklagt, nachdem die Behörden angaben, sie hätten einen 92-Jährigen um 250.000 Dollar betrogen, indem sie behaupteten, er habe einen Publisher’s Clearing House‑Preis gewonnen, und Zahlungen für fingierte Steuern und Gebühren erzwangen. Lokale Staatsanwälte und die Financial Crimes Task Force der NYPD geben an, die Verdächtigen hätten die Opfer angewiesen, Bargeld und Schecks abzuheben und an die Betrüger zu übergeben.

Bundes- und örtliche Staatsanwälte sowie die Financial Crimes Task Force der NYPD haben Oral Durloo und Brandon Nairne festgenommen, weil sie angeblich einen sweepstakes‑artigen Betrug an älteren Menschen orchestriert haben, der etwa 250.000 US-Dollar von einem 92-jährigen Opfer einbrachte. Ermittler geben an, die Angeklagten hätten den älteren Mann überzeugt, er habe einen Publishers Clearing House‑Preis gewonnen, und ihn dann unter Druck gesetzt, Geld zur Deckung fiktiver Steuern, Gebühren und Bearbeitungskosten zu schicken. Das Schema basierte Berichten zufolge auf wiederholtem telefonischem Kontakt und Anweisungen, Gelder abzuheben und Schecks oder Bargeld an Mittelsmänner zu übergeben. Arrest- und Anklagedokumente beschreiben einen klassischen Vorschussbetrug, angepasst, um einen verwundbaren Senioren gezielt anzugreifen, mit Anrufen und Zwangstaktiken, die darauf abzielten, das Opfer daran zu hindern, vertrauenswürdige Berater zu konsultieren. Staatsanwälte hoben die Zusammenarbeit zwischen örtlichen Strafverfolgungsbehörden und bundesweiten Task Forces bei der Rückverfolgung von Geldern und der Identifizierung von Verdächtigen hervor und warnten Pflegekräfte sowie Finanzinstitute, bei ungewöhnlichen Abhebungen oder Überweisungen älterer Kunden wachsam zu sein. Die Festnahmen sollen sowohl die Sicherung von Restitution als auch die Abschreckung ähnlicher gezielter Betrugsfälle gegen Senioren bewirken.