Singapurer Polizei verhaftet drei Personen im Zusammenhang mit mutmaßigem Prince Group-Syndikat; Haftbefehl für in Kambodscha vermuteten Verdächtigen
Die Polizei in Singapur nahm am 4. und 5. März 2026 drei Staatsbürger im Zuge von Ermittlungen gegen das angebliche Prince Group-Betrugsnetz fest und erließ einen Haftbefehl gegen einen weiteren Verdächtigen, der sich offenbar in Kambodscha aufhält. Die Aktionen sind Teil einer koordinierten regionalen Fahndung, die auf die Schließung von Scam-Zentren und das Aufspüren illegaler Geldflüsse abzielt.
Die Behörden in Singapur gaben bekannt, dass bei Einsätzen am 4. und 5. März 2026 drei Personen festgenommen wurden, die im Zusammenhang mit Ermittlungen gegen das mutmaßliche Prince Group-Betrugssyndikat stehen. Bei den Festgenommenen handelt es sich um singapurische Staatsbürger; für eine weitere Person, die nach Erkenntnissen der Polizei in Kambodscha vermutet wird, wurde ein Haftbefehl erlassen. Die Maßnahmen in Singapur sind Teil einer koordinierten regionalen Offensive, zu der Beschlagnahmungen von Vermögenswerten, Kontensperrungen und der Austausch von Ermittlungsergebnissen mit ausländischen Strafverfolgungsbehörden gehören. Ermittler zufolge sollen die Festgenommenen Callcenter-Aktivitäten erleichtert, Personal rekrutiert und finanzielle Kanäle unterstützt haben, über die mutmaßlich erlangte Erlöse bewegt wurden. Die Behörden betonten, dass komplexe, länderübergreifende Netzwerke es Scam-Zentren ermöglichen, Opfer weltweit zu treffen, und hoben die fortgesetzte Zusammenarbeit hervor, um Geldflüsse nachzuverfolgen und sowohl lokale Unterstützer als auch im Ausland agierende Drahtzieher zu verfolgen. Weitere Durchgriffe könnten folgen, sobald die Ermittlungen neue Erkenntnisse liefern und internationale Partner auf geteilte Hinweise reagieren.
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