Zhao Wang (aka „Oscar“) plädierte schuldig, an einer multinationalen Betrugs‑ und Geldwäscheschwörung teilgenommen zu haben, die technische Support‑, Bank‑Imitations‑ und Rückerstattungsbetrugsmaschen einsetzte, um rund 2.000 ältere Opfer in den gesamten Vereinigten Staaten ins Visier zu nehmen und etwa 27 Millionen Dollar an Verlusten zu verursachen. Die am 15. Jan. 2026 abgegebene Einlassung beschreibt Call‑Center‑ und Social‑Engineering‑Taktiken, die über in Indien ansässige Callcenter geleitet wurden, und ist Teil einer 2024 öffentlich gemachten Anklageschrift gegen mehrere Angeklagte.

Bundesanwaltschaften geben an, Zhao Wang habe innerhalb einer multinationalen Verschwörung operiert, die Callcenter, Social‑Engineering‑Skripte und Bank‑Imitationsmethoden einsetzte, um Senioren in zahlreichen US‑Bundesstaaten zu betrügen. Dem Schuldbekenntnis zufolge erhielten die Opfer betrügerische technischen Support‑ und Rückerstattungsanrufe, die sie dazu veranlassten, Gelder zu überweisen oder Zugang zu Konten zu gewähren; Ermittler schreiben dem System insgesamt Verluste von etwa 27 Millionen US‑Dollar zu und schätzen, dass rund 2.000 ältere Opfer ins Visier genommen wurden. Das aufgezeichnete Schuldbekenntnis und die begleitenden Dokumente schildern die Koordination über in Indien ansässige Callcenter und ein internationales Geldwäschenetzwerk, das Erlöse über Konten und Gerichtsbarkeiten bewegte. Wangs Schuldbekenntnis folgt auf eine 2024 bekannt gewordene Anklage gegen mehrere Beschuldigte und ist Teil umfassenderer Durchsetzungsmaßnahmen der US‑Staatsanwaltschaft, mit denen grenzüberschreitende Betrugsnetzwerke gestört werden sollen, die alternde Bevölkerungsgruppen mittels Social‑Engineering und Imitation ausnutzen. Die Pressemitteilung des US‑Justizministeriums wurde am 15. Januar 2026 veröffentlicht und weist darauf hin, dass im Zuge der laufenden Ermittlungen weitere Strafverfolgungen und Einziehungsmaßnahmen folgen könnten.