Bundesanwälte reichten am 9. Januar 2026 eine Strafanzeige ein, in der behauptet wird, dass Jorge Figueira ein Geldwäschenetzwerk betrieb, das rund 1 Milliarde US-Dollar durch Krypto‑Wallets, Börsen, Briefkastenfirmen und Bankkonten in mehreren Jurisdiktionen verschob. Die Anzeige beschreibt den Einsatz von Stablecoins, Liquiditätsanbietern und On‑Chain‑Transfers, um die Herkunft und den Fluss illegaler Gelder zu verschleiern.

In der im Eastern District of Virginia öffentlich gemachten Strafanzeige wird Jorge Figueira beschuldigt, eine großangelegte Krypto-Geldwäschestruktur orchestriert zu haben, die etwa 1 Milliarde US-Dollar an unrechtmäßigen Erlösen verarbeitet haben soll. Die Staatsanwaltschaften geben an, dass das Netzwerk eine Kombination aus On‑Chain‑Transfers, Stablecoin‑Konversionen, Liquiditätsanbietern, Interaktionen mit zentralisierten Börsen und mehrschichtiger Briefkasten‑Firmenbanking nutzte, um die Herkunft und das Ziel der Gelder zu verschleiern. Die Anzeige verfolgt Transaktionen über mehrere Wallets und Zwischenhändler, dokumentiert Bestrebungen, Werte an Unternehmen und Einzelpersonen in verschiedenen Jurisdiktionen zu verschieben, und beschreibt Taktiken, die darauf abzielten, polizeiliche Rückverfolgung zu behindern, wie schnelles Chain‑Hopping und die Nutzung datenschutzorientierter Dienste. Die Einreichung hebt hervor, wie ausgeklügelte Geldwäscheschemata die Krypto‑Infrastruktur und Korrespondenz‑Bankbeziehungen ausnutzen, und signalisiert eine verstärkte prosecutoriale Fokussierung auf die Zerschlagung großer grenzüberschreitender Digital‑Asset‑Operationen. Die Behörden analysieren weiterhin Blockchain‑Daten und koordinieren sich mit ausländischen Partnern, während die Strafverfolgung und damit verbundene Vermögensbeschlagnahmungsmaßnahmen voranschreiten.