Zusammenfassungen von DOJ- und US‑Staatsanwaltsunterlagen zeigen eine Welle zivilrechtlicher Einziehungsanträge und Strike‑Force‑Maßnahmen gegen Krypto‑Erlöse aus Romance‑ und "Pig‑Butchering"‑Betrügereien. Öffentliche Angaben sprechen von eingefrorenen und beschlagnahmten Krypto‑Vermögenswerten, die sich kumulativ auf über 580 Millionen US‑Dollar belaufen sollen.

In einer von Lexology zusammengefassten Sichtung juristischer und vollstreckungsbezogener Unterlagen vom 9.–11. März 2026 wird ein deutlicher Anstieg zivilrechtlicher Einziehungsanträge, Beschlagnahmehinweise und Strike‑Force‑Einsätze des US‑Justizministeriums und der US‑Staatsanwaltschaften dokumentiert. Ziel dieser Maßnahmen sind Kryptowährungserlöse, die mit Romance‑, Pig‑Butchering‑ und investitionsähnlichen Betrugsverfahren in Verbindung stehen; öffentliche Einreichungen und Mitteilungen berichten, dass die eingefrorenen und beschlagnahmten Assets kumulativ „über 580 Millionen Dollar“ erreicht hätten. Die Akten schildern koordinierte Ermittlungsansätze, die traditionelle Instrumente der Finanzkriminalitätsbekämpfung mit Blockchain‑Tracing, Eilanträgen bei Gerichten und Kooperationen mit ausländischen Partnern verknüpfen, um Vermögenswerte zu identifizieren und zu sperren. Behörden stellen die Maßnahmen als Teil einer andauernden Kampagne dar, Geldflüsse zu unterbrechen, Betreiber abzuschrecken und, wo möglich, Rückerstattungen zu ermöglichen. Die Einreichungen signalisieren zudem eine anhaltende Schwerpunktsetzung auf das Nachverfolgen von Krypto‑Geldwäscheströmen, das Verfolgen zivilrechtlicher und strafrechtlicher Rechtsbehelfe sowie auf den Ausbau internationaler Zusammenarbeit bei der Vermögensrestitution.