Südkoreanische Behörden flogen 73 Staatsangehörige nach Hause, die beschuldigt werden, groß angelegte Online-Betrugsoperationen mit Sitz in Kambodscha betrieben zu haben. Beamte sagen, die Gruppe stehe in Verbindung mit Betrugsfällen, bei denen etwa 869 Südkoreaner um rund 48,6 Milliarden Won betrogen worden seien; dabei seien Taktiken wie Deepfake-Liebesbetrügereien und gefälschte Anlageangebote eingesetzt worden.

Südkoreanische Strafverfolgungsbehörden koordinierten eine Rückführungsaktion, die 73 Staatsangehörige aus Kambodscha zurückbrachte, damit sie sich Ermittlungen wegen transnationaler Online-Betrugsdelikte stellen. Den Behörden zufolge brachte das Netzwerk etwa 869 südkoreanische Staatsbürger um und stahl rund 48,6 Milliarden Won (etwa 33 Millionen US-Dollar) durch eine Mischung aus sogenannten Pig‑Butchering-Investmentbetrügereien, durch Deepfakes ermöglichte Romance-Scams und anderen falschen Anlageangeboten, die aus Betrugs‑Komplexen betrieben wurden. Beamte beschrieben die Zurückgeführten als Betreiber und Helfer, die in komplexartigen Zentren arbeiteten, die soziale Medien, erfundene Identitäten und KI-generierte Medien nutzten, um Vertrauen aufzubauen und Gelder zu erlangen. Die Rückführung wurde als Teil einer breiteren multinationalen Vorgehensweise gegen südostasiatische Betrugszentren dargestellt, die Festnahmen, den Entzug von Pässen und diplomatischen Druck zur Demontage der operativen Infrastruktur umfasst hat. Südkoreanische Staatsanwälte und die Polizei erklärten, sie würden strafrechtliche Ermittlungen verfolgen und mit regionalen Partnern zusammenarbeiten, um Erlöse nachzuverfolgen und weitere Beteiligte zu identifizieren; die Maßnahme folgt auf verstärkte Durchsetzungsmaßnahmen gegen transnationale Betrugsnetzwerke nach bedeutenden Anklagen und Sanktionen Ende 2025.