Eine bundesweite Grand Jury erhob eine zusätzliche Anklage gegen 31 Personen in einem Plan, der Ploutus‑Malware einsetzte, um Geldautomaten zur Auszahlung von Bargeld zu zwingen, wodurch die Gesamtzahl der Angeklagten auf 87 stieg. Das DOJ stellte Verbindungen zwischen dem Jackpotting‑Ring und Tren de Aragua fest und erklärte, dass die Erlöse transnationale organisierte Kriminalität und terroristische Aktivitäten finanzierten.

Das Justizministerium legte eine erweiterte Anklageschrift in einer umfangreichen, internationalen ATM‑Jackpotting‑Ermittlung vor und fügte 31 Beschuldigte hinzu, womit die Gesamtzahl der Angeklagten auf 87 steigt. Behörden sagen, das Netzwerk habe Malware der Ploutus‑Familie und operationelle Taktiken eingesetzt, um Geldautomaten dazu zu zwingen, große Bargeldbeträge auszugeben, und habe häufig aus der Ferne koordiniert abgehobene Erlöse zu kassieren. Schriftstücke des Justizministeriums und öffentliche Stellungnahmen beschreiben Ermittlungsbefunde, die Elemente der Jackpotting‑Operation mit Mitgliedern und Angehörigen von Tren de Aragua, einer venezolanischen kriminellen Organisation, in Verbindung bringen; Staatsanwälte behaupten, die Gruppe habe ATM‑Malware und andere Finanzdelikte ausgebeutet, um Einnahmequellen zu erzeugen, die transnationale organisierte Kriminalitätsaktivitäten unterstützten und möglicherweise terrorismusnahe Operationen finanzierten. Die Untersuchung erstreckt sich über mehrere Länder und umfasst komplexe digitalforensische Arbeit, um Malware‑Kommando‑und‑Kontroll‑Infrastruktur, Bargeldauszahlungsorte und Geldbewegungskanäle zurückzuverfolgen. Die Strafverfolgungsbehörden betonten, der Fall zeige, wie cyber‑unterstützte finanzielle Eingriffe in breitere kriminelle Unternehmen integriert werden können, und Beamte signalisierten anhaltende kooperative Maßnahmen mit internationalen Partnern zur Zerschlagung verbleibender Infrastruktur und zur Verfolgung zusätzlicher Anklagen und Vermögensabschöpfungen.