Biotech-CEO Nader Pourhassan zu 30 Monaten Haft verurteilt wegen Wertpapierbetrugs, Drahtbetrugs und Insiderhandels
Nader Pourhassan wurde zu 30 Monaten Haft verurteilt, nachdem eine Jury ihn wegen Wertpapierbetrugs, Drahtbetrugs und Insiderhandels für schuldig befunden hatte, weil er Anleger über die Aussichten des Medikaments seines Unternehmens in die Irre geführt hatte. Das Justizministerium (DOJ) erklärte, das Schema habe öffentliche Gesundheitsängste ausgenutzt, um den Angeklagten zu bereichern, und umfasste mehrere Millionen Dollar an Wiedergutmachung und Einziehung.
Das Justizministerium der USA (DOJ) gab am 26. Januar 2026 bekannt, dass Nader Pourhassan, ehemaliger CEO eines Biotechnologieunternehmens, nach einer Verurteilung durch eine Jury wegen Wertpapierbetrugs, Drahtbetrugs und Insiderhandels zu einer Haftstrafe von 30 Monaten verurteilt wurde. Nach Angaben des DOJ machte Pourhassan gegenüber Investoren materiell falsche und irreführende Aussagen über die Wirksamkeit und die regulatorischen Aussichten eines in der Erprobung befindlichen Medikaments und verkaufte dann seine persönlichen Bestände zu überhöhten Preisen, als die Anlegernachfrage aus falschen Gründen anstieg. Die Staatsanwaltschaften erklärten, das Schema habe sich die gestiegenen öffentlichen Gesundheitsbedenken zunutze gemacht, um den Aktienkurs des Unternehmens künstlich zu steigern, den Angeklagten zu bereichern und die Anleger mit erheblichen Verlusten zurückzulassen, als die Wahrheit ans Licht kam. Das Strafmaß umfasste außerdem eine Anordnung zur Wiedergutmachung an die Opfer in Höhe von mehreren Millionen Dollar sowie die Einziehung der unrechtmäßigen Erlöse. Das DOJ hob hervor, dass der Fall die Durchsetzungsprioritäten in Bezug auf Unternehmensbetrug unterstreicht, der die Marktintegrität und das Anlegervertrauen untergräbt, insbesondere in Branchen mit Bezug zu Gesundheit und Life Sciences. Die Urteilsdokumente betonen die weitreichenderen Schäden durch Täuschung an den Kapitalmärkten und bekräftigen das Engagement des Ministeriums, gegen Führungskräfte vorzugehen, die die Märkte zu ihrem persönlichen Vorteil manipulieren.