‘Bitcoin Rodney’ Rodney Burton beantragt Freilassung und sagt, er sei im angeblichen $3bn HyperTech-Ponzi hereingelegt worden.
Rodney Burton, bekannt als ‚Bitcoin Rodney‘, reichte Gerichtspapiere ein und beantragte seine Freilassung aus US‑Haft, wobei er behauptete, von den Mitbegründern von HyperTech in einem angeblichen Ponzi‑System im Wert von mehreren Milliarden Dollar getäuscht worden zu sein. In den Einreichungen werden inszenierte Präsentationen und gefälschte Empfehlungen beschrieben, die Staatsanwälte zufolge genutzt wurden, um Investoren in die Netzwerke HyperVerse/HyperFund zu locken.
Rodney Burton, der öffentlich als „Bitcoin Rodney“ bekannte Promoter, beantragte bei einem US-Gericht seine Freilassung, während er gegen die Vorwürfe ankämpft, er habe wissentlich an einem weitreichenden HyperTech/HyperVerse-Plan teilgenommen, dem vorgeworfen wird, Investoren um rund 3 Milliarden Dollar betrogen zu haben. In Schriftsätzen behauptet Burton, er sei von den Hauptangeklagten in die Irre geführt worden, und stellt sich als angeworbener Promoter dar, der glaubte, das Unternehmen und die Empfehlungen seien legitim. Die Gerichtsunterlagen enthalten Beschreibungen elaborierter inszenierter Veranstaltungen, angeblicher Promi-Empfehlungen und Marketingtaktiken, die darauf abzielten, Investoren Glaubwürdigkeit vorzutäuschen. Staatsanwälte und zivilrechtliche Kläger zeichnen hingegen das Bild einer koordinierten Anstrengung, Mittel durch täuschende Mitgliedsverkäufe und Affiliate-Auszahlungen zu veruntreuen, und behaupten, dass Promoter eine zentrale Rolle bei der Anwerbung und Bindung von Investorengeldern spielten. Der Fall reiht sich ein in eine Welle von hochkarätigen Klagen wegen Krypto-Betrugs, die sich gegen Promoter, Plattformen und Gründer richten, und wirft Fragen zur Haftung von Promotern, zu Offenlegungspflichten und zur Sorgfaltspflicht der Anleger auf. Laufende straf- und zivilrechtliche Verfahren werden Beweise für Vorsatz, die Unterscheidung zwischen schlechten Investitionen und Betrug sowie mögliche Abhilfen für betroffene Anleger prüfen.