Südkoreas Börse Bithumb schrieb irrtümlich 249 Nutzerkonten 620.000 Geister-Bitcoins gut, weil bei der Eingabe BTC statt Won verwendet wurde, wodurch das interne Hauptbuch vorübergehend aufgebläht wurde und es zu einem lokalen Preisabsturz kam. Die Börse sagte, sie habe etwa 99,7 % des Phantomguthabens zurückgeholt, aber etwa 125 BTC blieben ungefund en, während die Aufsichtsbehörden Ermittlungen einleiteten.

Ein Buchungsfehler an Südkoreas größter Krypto‑Börse Bithumb führte zu einem fehlerhaften Buchungseintrag, der 249 Nutzerkonten fälschlicherweise mit insgesamt 620.000 Bitcoin‑Einheiten gutgeschriebenen — eine von der Firma als „Geister“-Transfer beschriebene Transaktion. Dem Bericht zufolge trat der Eingabefehler auf, als BTC‑Einheiten statt der Won‑Währung eingegeben wurden, was die internen Salden sofort aufblähte und Volatilität sowie eine lokale Preisstörung auslöste. Bithumb teilte mit, dass es durch interne Abstimmungen und Rollbacks etwa 99,7 % der Phantom‑Coins zurückgewonnen habe, doch rund 125 BTC blieben ungesichert, was Kundenbesorgnis und verstärkte Marktprüfung auslöste. Südkoreas Financial Supervisory Service und andere Aufsichtsbehörden leiteten intensive Untersuchungen ein und warnten, die Episode hebe strukturelle Betriebs‑ und Kontrollrisiken bei zentralisierten, ledger‑basierten Börsen hervor und könne zu strengeren Prüfungen und regulatorischen Maßnahmen führen. Der Vorfall veranlasste sofortige Überprüfungen von Abstimmungsprozessen, Zugriffssteuerungen und Change‑Management‑Verfahren im heimischen Börsensektor, während die Behörden mögliche Sanktionen und umfassendere Marktaufsichtsreformen abwägen, um zu verhindern, dass ähnliche technische oder menschliche Fehler systemische Ansteckung auslösen.