Bithumb schreibt fälschlicherweise ~620,000 BTC (~$40–$60 Mrd.) 695 Nutzern in Südkorea gut
Die südkoreanische Börse Bithumb teilte mit, ein Werbe-Auszahlungsfehler am 6.–7. Februar habe irrtümlich rund 620.000 Bitcoins auf etwa 695 Kundenkonten gutgeschrieben. Handel und Auszahlungen wurden eingefroren; die Börse berichtete, sie habe etwa 99,7 % der Coins innerhalb von etwa 35 Minuten zurückgewonnen, obwohl der Vorfall die BTC-Preise auf der Plattform kurzzeitig um etwa 17 % gesenkt habe.
Am 6.–7. Feb. gab Bithumb bekannt, dass ein Fehler bei Werbeauszahlungen dazu geführt habe, dass etwa 620.000 Bitcoins fälschlicherweise rund 695 Benutzerkonten gutgeschrieben wurden, ein Papierwert, der je nach Kursschwankungen mit etwa 40–60 Milliarden US-Dollar angegeben wurde. Die Börse setzte den Handel und Auszahlungen sofort aus und teilte mit, sie habe ungefähr 99,7 % der betroffenen Coins in rund 35 Minuten zurückgewonnen, während eine kleine Anzahl von Adressen Verfolgungs- und Rückforderungsmaßnahmen erforderte. Die Anomalie löste einen lokalen Preisschock auf Bithumb aus, wobei die BTC-Kurse auf der Plattform um etwa 17 % fielen, bevor sich die Märkte stabilisierten. Südkoreanische Aufsichtsbehörden haben den Vorfall als Besorgnis für Kontrollsysteme von Börsen und Aufsichtspraktiken eingestuft und Untersuchungen zu internen Prozessen, Werbekontrollen und Risikomanagement-Schutzmaßnahmen eingeleitet. Marktteilnehmer und Compliance-Teams stellten fest, dass das Ausmaß des Fehlers und die schnelle Wiederherstellung sowohl die operative Fragilität als auch die Bedeutung von Gegenprüfungen bei automatisierten Auszahlungen unterstreichen. Berichte zitierten Reuters und regionale Medien; Börsen und Behörden sollen das Ereignis und mögliche politische Auswirkungen auf Verwahrung und Verbraucherschutz überprüfen.