Sicherheitsfirmen und Medien warnen vor einem starken Anstieg von Phishing am Black Friday und gefälschten E‑Commerce‑Shops, die KI nutzen, um überzeugende Marken‑Seiten und Empfehlungen zu erstellen. Verbrauchern wird geraten, Verkäuferangaben zu überprüfen, Kartenzahlungen vorzuziehen und Überweisungen oder Kryptowährungen für Einkäufe zu vermeiden.

Cybersicherheitsorganisationen und große Nachrichtendienstleister berichteten von einem starken Anstieg saisonaler Betrugsfälle, die zeitlich auf den Black Friday abgestimmt sind, und stellten fest, dass Kriminelle KI nutzen, um äußerst realistische gefälschte Online-Shops, Produktfotos und Empfehlungen zu erstellen, die Top-Händler imitieren. Analysten sagen, Angriffsabläufe beginnen oft mit gezielten Anzeigen, Social‑Media‑Beiträgen oder Suchergebnissen, die Käufer zu sogenannten Ghost-Stores leiten, die Design der Seiten nachahmen und überzeugende Logos und Testimonials verwenden. Zahlungsarten, die Käuferschutz umgehen — Banküberweisungen, Geschenkkarten oder Kryptowährungen — werden häufig empfohlen, um Rückbuchungen zu verhindern. Europäische Aufsichtsbehörden und Berichte (einschließlich der deutschen Presse) rieten Käufern ausdrücklich, vor Abschluss eines Kaufs die Kontaktangaben des Verkäufers und das rechtliche Impressum zu prüfen sowie Angebote auf der offiziellen Domain des Händlers zu verifizieren. Experten empfehlen, Kreditkarten oder vertrauenswürdige Zahlungsdienstleister zu verwenden, Browser-Sicherheitsfunktionen zu aktivieren und Händler über verifizierte Kanäle zu kontaktieren, wenn ein Angebot ungewöhnlich gut erscheint. Einzelhändler und Zahlungsplattformen werden außerdem aufgefordert, Werbeökosysteme zu überwachen und betrügerische Einträge in der Ferienzeit aggressiver entfernen zu lassen.