Chainalysis: Geschätzte 17 Mrd. USD an Krypto-Betrügereien im Jahr 2025 und 85% Anstieg bei Zahlungen im Zusammenhang mit Menschenhandel
Eine Mitte Februar von Chainalysis analysierte Untersuchung, über die WIRED berichtete, ergab, dass die Einnahmen aus Krypto-Betrug im Jahr 2025 auf rund 17 Milliarden Dollar anstiegen und verfolgte einen etwa 85%igen Anstieg im Jahresvergleich bei Krypto-Zahlungen, die mit Menschenhandels- und Zwangsarbeitsnetzwerken in Verbindung stehen. Analysten machten generative KI, Nachahmungstaktiken, Stablecoins und Telegram-Marktplätze dafür verantwortlich, diese Skalierung zu ermöglichen. Der Bericht warnt, dass sich illegale Netzwerke zunehmend mit Betrugsstrukturen verflechten, die sowohl Opfer betrügen als auch Erlöse waschen.
Chainalysis’ Mitte‑Februar‑Analyse, zusammengefasst in WIRED und in Chainalysis‑Updates, dokumentiert eine scharfe Eskalation kryptogestützter Kriminalität im Jahr 2025. Das Unternehmen schätzt, dass die gesamten Einnahmen aus Krypto‑Betrugsfällen ungefähr in den hohen Milliarden lagen — Branchenberichte nennen rund 17 Milliarden Dollar für das Jahr — und meldete separat einen etwa 85%igen Anstieg im Jahresvergleich bei erfassten Krypto‑Zahlungen, die mit Menschenhandel und Zwangsarbeits‑Operationen verbunden sind, welche Betrugskomplexe betreiben. Analysten identifizieren mehrere Ermöglicher: generative KI und Imitationswerkzeuge senken die Grenzkosten personalisierter Betrugsversuche, während Stablecoins und Telegram‑„Garantie“‑Märkte die Bewegung von Geldern und Auszahlungsmechaniken beschleunigen. Die Analyse schildert, wie koordinierte Netzwerke gefälschte Anlageangebote, Romance‑Lockmittel und automatisiertes Social Engineering nutzen, um Erlöse über Mixer, zentralisierte On‑Ramps und Peer‑to‑Peer‑Börsen zu schleusen. Chainalysis betont die Schnittstelle von Cyberbetrug und physischer Ausbeutung und weist darauf hin, dass die Erlöse Komplexe finanzieren, die Opfer rekrutieren und zur fortgesetzten Beteiligung an Betrug zwingen. Der Bericht fordert einen ausgebauten privat‑öffentlichen Informationsaustausch, stärkere Kontrollen von Stablecoins und Messaging‑Plattformen sowie grenzüberschreitende Durchsetzungsmaßnahmen, um Finanzierungsketten zu unterbrechen.