Eine einmonatige Operation der Polizei von Delhi führte zu 55 Festnahmen im Zusammenhang mit zwischenstaatlichen Cyber-Betrugs-Syndikaten, die gefälschte Investment- und Handelsplattformen sowie Tricks mit digitalen Identitäten einsetzten. Die Behörden berichteten von Bargeldfunden, eingefrorenen Geldern und teilweisen Rückerstattungen an Opfer und erklärten, die Razzien hätten Netzwerke gestört, die in mehreren indischen Bundesstaaten tätig waren.

Die Polizei in Delhi schloss eine einmonatige Razzia ab, die zur Verhaftung von 55 Tatverdächtigen führte, denen vorgeworfen wird, Mitglieder zwischenstaatlicher Cyberbetrugssyndikate zu sein. Die Operation richtete sich gegen Gruppen, die beschuldigt werden, gefälschte Investment- und Handelsplattformen zu betreiben, Mitarbeiter anzuwerben, die sich als Broker ausgaben, und die Manipulation digitaler Identitäten zu nutzen, um Opfer in Indien und im Ausland zu betrügen. Strafverfolgungsbehörden berichteten von sichergestelltem Bargeld, eingefrorenen Bankkonten sowie eingeleiteten teilweisen Rückbuchungen und Rückgewinnungsmaßnahmen für einige Opfer. Ermittler sagten, die Syndikate hätten eine Mischung aus Social Engineering, betrügerischen Apps und Fernkommunikationskanälen genutzt, um Vertrauen aufzubauen und Opfer zu Überweisungen zu bewegen, und dass die Netzwerke in mehreren Staaten mit zentraler Koordination operierten. Die Polizei bezeichnete die Razzien als Störung der Operationskette und die Sicherstellung von Beweismitteln, die breitere Strafverfolgungen unterstützen werden. Die Behörden warnten zudem die Öffentlichkeit vor unaufgeforderten Anlageangeboten und forderten dazu auf, Plattformen zu überprüfen und bei Aufforderungen zur Installation von Apps oder zur Herausgabe von Ausweisdokumenten Vorsicht walten zu lassen.