Die neu gegründete Scam Center Strike Force des US-Justizministeriums meldet, dass Einfrierungen und Beschlagnahmungen von Kryptowährungen etwa 580 Millionen US‑Dollar erreicht haben, die mutmaßlich Erträge von Betrugsnetzwerken in Südostasien sind. Die Maßnahmen zielen insbesondere auf Romance-, Anlage‑ und so genannte „Pig‑Butchering“‑Betrugsmodelle ab und sollen die Finanzinfrastruktur der Täter stören.

Die vom DOJ koordinierte Scam Center Strike Force — ein Zusammenspiel von Staatsanwaltschaften, FBI, Secret Service und weiteren Partnern — gibt an, dass die bislang ergriffenen Einfrierungs‑ und Beschlagnahmungsmaßnahmen rund 580 Millionen US‑Dollar in Kryptowährungen betreffen, die als Erlöse aus internationalen Betrugsorganisationen gelten, die in Südostasien operierende Scam‑Compounds betreiben. Behörden betonen, dass diese Maßnahmen zentrale Disruptionstaktiken gegen Romance‑, Anlage‑ und „Pig‑Butchering“‑Schäden darstellen, bei denen Opfergelder über Krypto‑Korridore und Mixing‑Dienste abfließen. Die Strike Force hebt den Einsatz fortgeschrittener Blockchain‑Tracing‑Techniken, rechtliche Schritte zur Erlangung von Beschränkungen und Beschlagnahmen sowie die Zusammenarbeit mit Kryptobörsen und Finanzinstituten hervor, um Vermögenswerte zu konvertieren und für mögliche Einziehung und Opferentschädigung zu sichern. Zudem unterstreichen die Ermittler, dass ein anhaltender strafrechtlicher Schwerpunkt darauf liegt, die Finanzinfrastruktur zu zerschlagen, die es Betrügern ermöglicht, große Krypto‑Volumina grenzüberschreitend zu bewegen; laufende Verfahren und Vermögensrückgewinnungsoperationen seien bereits im Gange. Das DOJ kündigte außerdem an, die internationale Zusammenarbeit mit Strafverfolgungsbehörden fortzusetzen, um sowohl Betreiber als auch Mittäter zu verfolgen, die Krypto‑basierte Geldwäsche‑ und Auszahlungssysteme für organisierte Betrugsringe ermöglichen.