Das FBI warnt vor einer bösartigen Messaging-Kampagne, bei der Betrüger mit Smishing und per KI generierten Sprachnachrichten ranghohe US-Officials imitieren, um Vertrauen zu gewinnen. Die Behörde rät, den Absender vor dem Anklicken von Links oder dem Wechsel auf neue Plattformen unabhängig zu prüfen.

Das FBI hat eine Cyber-Warnung veröffentlicht, die sich an die Öffentlichkeit richtet: Kriminelle würden in einer gezielten Kampagne ranghohe US-Beamte nachahmen. Dabei setzen die Täter sowohl textbasiertes Smishing als auch per KI erzeugte Sprachbotschaften ein, um Kontakte seriös und besonders autoritativ wirken zu lassen. Sobald ein potenzielles Opfer auf den Kontakt eingeht, zielt die Kommunikation darauf ab, die Betroffenen zu bösartigen Links, gefälschten Anfragen oder weiteren Handlungsanweisungen zu führen – mit dem Risiko einer Kontokompromittierung und anschließenden Betrugsfällen. Der Schwerpunkt der FBI-Empfehlungen liegt darauf, die Interaktion zu verlangsamen, bis die Echtheit sicher bestätigt werden kann. Empfänger sollen keine in der Nachricht eingebetteten Links anklicken und auch nicht auf Anweisungen reagieren, bevor der Absender über vertrauenswürdige Kanäle unabhängig verifiziert wurde. Die Warnung betont zudem, dass sich die Betrugsmaschen mit generativer KI weiterentwickeln und Stimmen sowie Erzählungen dadurch deutlich überzeugender werden können. Für Privatpersonen und Organisationen lautet die praktische Schlussfolgerung, dringliche oder „amtlich“ wirkende Nachrichten grundsätzlich als verdächtig zu behandeln, die Identität über bekannte Kontakte gegenzuprüfen und sichere Prozesse zur Meldung sowie Verifikation zu etablieren. Falls eine verdächtige Nachricht bereits geöffnet wurde oder Links angeklickt wurden, empfiehlt das FBI, die entsprechenden Schritte einzuleiten und den Verdacht auf betrügerische Aktivität zu melden.