Bundesstaatsanwälte veröffentlichten eine Anklageschrift, die 11 Personen in einer mutmaßlichen Verschwörung zum Einwanderungsbetrug beschuldigt, bei der US‑Staatsbürger, darunter Angehörige der Streitkräfte, gegen Zahlungen in Schein­ehen mit chinesischen Staatsangehörigen gelockt wurden. Den Behörden zufolge inszenierten die Verschwörer in mehreren Bundesstaaten Hochzeitszeremonien und versuchten, militärische Ausweise für die ausländischen Ehepartner zu beschaffen; NCIS und HSI waren an den Ermittlungen beteiligt.

Bundesanwälte legten eine Anklageschrift vor, in der 11 Angeklagte beschuldigt werden, einen Einwanderungsbetrugsring betrieben zu haben, der angeblich Scheinehen zwischen US‑Staatsbürgern und chinesischen Staatsangehörigen gegen Bezahlung arrangierte. Den im Februar 2026 öffentlich gemachten Anklageschriften zufolge rekrutierten die Verschwörer US‑Staatsbürger – darunter Angehörige des Militärs – inszenierten Hochzeiten in Florida, New York, Connecticut und Nevada und halfen ausländischen Ehepartnern, Identitätsdokumente zu erhalten und auf Anfrage Zugang zu Militäridentifikationen zu erlangen. Ermittler beschrieben das Vorgehen als eine Verschwörung zum Einwanderungsbetrug, die inszenierte Zeremonien, gefälschte Unterlagen und koordinierte Logistik nutzte, um den Anschein echter Ehen zu erwecken, mit dem Ziel, Einwanderungsbegünstigungen zu sichern. Die Untersuchung soll den Naval Criminal Investigative Service (NCIS) und Homeland Security Investigations (HSI) einbezogen haben, was Bedenken hinsichtlich der Nutzung militärischer Zugehörigkeiten zur Erlangung von Berechtigungen widerspiegelt. Staatsanwälte verfolgen strafrechtliche Anklagen und, wo anwendbar, mögliche Vermögensabschöpfungen. Die Anklageschrift betont die übergreifende Zuständigkeit des Netzwerks und signalisiert eine koordinierte bundesstaatliche Aufmerksamkeit gegenüber Netzwerken, die Einwanderungsbetrug mit Identitätsmanipulation und der Beschaffung von Dokumenten verbinden.