Die FTC warnt vor Betrügern, die sich als „FTC-Agenten“ ausgeben und per SMS gefälschte Mitarbeiter-ID-Fotos verschicken, um Vertrauen aufzubauen. Das Ziel ist, Betroffene in „Refund- und Recovery“-Betrügereien zu lotsen, bei denen anschließend Zahlungen erforderlich sein sollen.

Die FTC warnt Verbraucher vor einer neuen Betrugsmasche, die an sogenannte „Refund and Recovery“-Scams gekoppelt ist. In dem gemeldeten Vorgehen geben sich Betrüger als Mitarbeiter der FTC aus und nutzen Textnachrichten, um potenzielle Opfer davon zu überzeugen, dass sie legitim seien. Ein zentraler Bestandteil ist der Einsatz eines Fotos, das eine FTC-Mitarbeiterausweiskarte nachahmen soll; dieses Bild wird den Kontakten geschickt, um die Glaubwürdigkeit zu erhöhen. Laut FTC nehmen echte FTC-Mitarbeiter keine Verifizierung per SMS in dieser Form vor und senden auch keine Mitarbeiter-ID-Fotos zur Legitimation. Die Einschübung zielt darauf ab, schnell Vertrauen zu schaffen und die Skepsis der Betroffenen zu senken – besonders bei Opfern, die ohnehin bereits nach Wegen suchen, um Geld zurückzuerhalten. Sobald das Vertrauen hergestellt ist, wechseln die Täter zu Forderungen nach weiteren Zahlungen unter dem Vorwand, Rückerstattungen oder „Recovery“-Maßnahmen zu bearbeiten, oder entsprechende „Case“-Arbeiten zu übernehmen. Die Masche ist besonders gefährlich, weil sie Signale von Autorität als Hebel nutzt: Mit scheinbar offiziellen Unterlagen versuchen die Betrüger, den natürlichen Impuls zu unterlaufen, vor einer Zahlung oder der Weitergabe von Informationen innezuhalten. Die FTC fordert dazu auf, Identitätsprüfungsanfragen zurückzuweisen, die per Textnachricht eingehen, und jede Zahlungsaufforderung im Zusammenhang mit einem angeblichen „Recovery“-Szenario als starkes Warnsignal zu betrachten. Verbraucher sollten sich an offiziellen Kanälen orientieren und Anweisungen nicht verifizierter Kontakte nicht befolgen – insbesondere dann nicht, wenn die Interaktion nach angeblichen Identitätschecks auch noch Zahlungsforderungen enthält.