Die US-amerikanische Federal Trade Commission (FTC) hat vor einem Anstieg von Phishing-SMS und -E-Mails gewarnt, die angebliche 'Steuerrückerstattungen' anbieten und sich als Steuerbehörden ausgeben. Verbraucherinnen und Verbraucher werden gebeten, unaufgeforderte Links zu ignorieren und Vorfälle der FTC unter ReportFraud.ftc.gov zu melden.

Die Federal Trade Commission (FTC) veröffentlichte am 22. Januar 2026 eine Verbraucherwarnung und warnte vor einer Welle von Phishing‑ und Smishing‑Kampagnen, die sich als Steuerbehörden ausgeben und betrügerische Rückerstattungen versprechen. Betrüger senden Nachrichten per SMS, E‑Mail und Messaging‑Apps, die Links zu Seiten zum Abgreifen von Zugangsdaten oder zu Malware enthalten und häufig zeitlich mit der Steuersaison zusammenfallen, wenn Empfänger mit Mitteilungen über Rückerstattungen rechnen. Die FTC betonte praktische Schritte für Verbraucher, darunter keine unaufgeforderten Links anzuklicken, offizielle Behördenadressen zu überprüfen und verdächtige Kontakte und Transaktionen auf ReportFraud.ftc.gov zu melden. Die Warnung nennt auch Indikatoren für Amtsanmaßung, wie dringliche Formulierungen, Forderungen nach Zahlungen per Geschenkkarten oder Kryptowährung und nicht übereinstimmende Absenderdomains. Die Behörde forderte Steuerberater und Lohnbuchhaltungsstellen auf, Kunden und Mitarbeiter zu informieren, und stellte fest, dass Betrugsmuster sich in der Einreichungszeit jedes Jahr verschärfen. Die Warnung zielt darauf ab, durch Kombination von öffentlichem Bewusstsein und Meldekanälen, die in Strafverfolgung und Branchentakedown‑Maßnahmen einspeisen, erfolgreiche Übernahmen zu reduzieren.