Ein Apotheker aus Michigan bekannte sich schuldig, an einer Verschwörung zur Begehung von Gesundheitsbetrug beteiligt gewesen zu sein, nachdem ein mehrjähriges Schema Medicare, Medicaid und private Versicherer mit mehr als 3,2 Millionen Dollar für unnötige oder nicht ausgegebene Verschreibungen in Rechnung gestellt hatte. Der Fall wurde vom HHS‑OIG und FBI untersucht und wird zur Strafzumessung weiterverhandelt.

Eine Apothekerin und Geschäftsinhaberin in Michigan gestand die Schuld an einer Verschwörung zur Begehung von Gesundheitsbetrug, nachdem Bundesstaatsanwälte festgestellt hatten, dass sie ein mehrjähriges Schema betrieben hatte, das zu über 3,2 Millionen Dollar an betrügerischen Forderungen gegenüber Medicare, Medicaid und privaten Versicherern führte. Die Plädoyervereinbarung legt Vorwürfe dar, wonach die Angeklagte Zahlern Rezepte in Rechnung gestellt habe, die medizinisch nicht notwendig waren oder nie an Patienten ausgegeben wurden, und dass Dokumentations- und Abrechnungspraktiken manipuliert wurden, um Erstattungen zu sichern. Die Untersuchung, geleitet vom Justizministerium im Eastern District of Michigan mit Unterstützung des Büros des Inspector General des HHS und dem FBI, umfasste Prüfpfade von Apothekenabrechnungen, Überprüfungen medizinischer Unterlagen und finanzielle Nachverfolgung zur Identifizierung unrechtmäßiger Erstattungen. Staatsanwälte stellten fest, dass der Fall eine anhaltende Durchsetzung gegen apothekenbezogenen und gesundheitsabrechnungsbezogenen Betrug widerspiegelt, wobei die Verantwortlichkeit der Leistungserbringer und der Schutz staatlicher sowie privater Gesundheitsprogramm-Mittel betont werden. Die Urteilsverkündung ist nach den Vorverfahren zur Strafzumessung angesetzt; die Behörden haben Anstrengungen zur Identifizierung von Entschädigungswegen für Opfer und etwaiger einziehbarer Erlöse angekündigt.