Das Bezirksgericht Pechersk übertrug die Verwahrung einer beschlagnahmten Wallet mit etwa 999,655 USDT an ein Opfer zurück, das betrogen worden war, nachdem das Telegram-Konto eines Geschäftspartners kompromittiert worden war. Ermittler koordinierten sich mit Tether, um betroffene Adressen einzufrieren, und bezeichneten die schnelle Rückgabe als eine atypische, opferorientierte Entscheidung.

Ein Kiewer Gericht ordnete die Rückgabe von rund 999.655 USDT an einen Kläger, der dazu verleitet worden war, 2,15 Millionen USDT zu senden, nachdem das Telegram-Konto eines Geschäftspartners entwendet worden war, und markierte damit eine ungewöhnlich rasche gerichtliche Reaktion bei einem hochvolumigen Krypto-Diebstahl. Das Pechersker Bezirksgericht beschlagnahmte während der Ermittlungen die Wallet, die das nahezu Million‑USDT-Guthaben enthielt, und übertrug die Vermögenswerte zur sicheren Aufbewahrung an das Opfer zurück, während die strafrechtlichen Ermittlungen weiterliefen. Die ukrainische Cyberpolizei arbeitete mit Tether und den zuständigen Blockchain-Analyse-Teams zusammen, um Adressen zu identifizieren und zu sperren, die mit dem Betrugsplan in Verbindung standen, wodurch polizeiliche Maßnahmen und die gerichtlich angeordnete Sicherstellung der Vermögenswerte ermöglicht wurden. Beobachter bezeichneten den Fall als bemerkenswert wegen seines schnellen Verfahrens—Gerichte in vielen Rechtsordnungen benötigen deutlich länger, um Streitigkeiten über die Verwahrung von Krypto-Vermögenswerten zu klären—und als Beispiel für aktive öffentlich-private Kooperation zum Schutz betrogener Nutzer. Die Behörden gaben an, dass die zurückgegebenen Mittel nur einen Teil des mutmaßlichen Verlusts darstellen und dass Verfolgungs- und Rückgewinnungsmaßnahmen weiterhin laufen, während Ermittler die Konten verfolgen, die den Rest der Zahlung von 2,15 Millionen USDT erhalten haben.