Darktrace berichtet von einem etwa 620%igen Anstieg der Phishing-Aktivitäten im Vorfeld des Black Friday, wobei Angreifer Feiertagsköder und KI nutzen, um Kampagnen zu skalieren. Sicherheitsteams warnen Käufer davor, auf Quishing- und Nachahmungstaktiken zu achten.

Die Sicherheitsfirma Darktrace meldete einen dramatischen Anstieg von Phishing‑Angriffen im Vorfeld des Black Friday und beschrieb Zuwächse von rund 620 % bei feiertagsthematischen Nachrichtenvorlagen sowie eine rasche Ausweitung des Kampagnenvolumens. Analysten sagen, Angreifer nutzten KI, um überzeugende E‑Mails, SMS und Social‑Ads zu erstellen, die Händler, Kurierdienste und Zahlungsdienste nachahmen; gängige Köder sind gefälschte Zustellbenachrichtigungen, nachgemachte Rabattangebote und Aufforderungen zur Kontoverifizierung. Beobachtete Taktiken umfassen auch QR‑Code‑„Quishing“, das Mobilnutzer zu bösartigen Seiten führt, sowie bezahlte Social‑Inserate, die auf geklonte Shopfronten umleiten. Der Anstieg fällt mit breiteren Betrugstrends beim Weihnachtseinkauf zusammen, bei denen Bedrohungsakteure Social Engineering mit automatisierter Inhaltserstellung kombinieren, um Angriffe zu skalieren. Behörden und Plattformen fordern Verbraucher auf, Absender‑Domains zu überprüfen, keine unbekannten QR‑Codes zu scannen, die Multi‑Faktor‑Authentifizierung für Konten zu aktivieren und Aktionen bzw. Promotionen direkt auf den Händlerseiten zu bestätigen. Unternehmen wird geraten, nach Marken‑Imitationen zu überwachen, die E‑Mail‑Filterung zu verstärken und Mitarbeiter sowie Kunden über typische Anzeichen von Feiertagsbetrug aufzuklären.