Die russischen Sicherheitsdienste (FSB) gaben die Festnahmen von Managern und Mitarbeitern eines mutmaßlichen internationalen Call‑Center‑Betrugssyndikats bekannt, das als ‘‘Milton Group’’ bezeichnet wird, und behaupteten, es gebe mehr als 100.000 Opfer sowie erhebliche tägliche illegale Einnahmen. Die Behörden beschrieben das Netzwerk als Betreiber gefälschter Investitionsschemen und als Arbeitgeber von Ausländern innerhalb eines multinationalen Betrugsapparats.

Der russische Föderale Sicherheitsdienst (FSB) gab eine Erklärung heraus, in der er behauptete, ein internationales Call‑Center‑Betrugsnetzwerk unter dem Namen „Milton Group“ zerschlagen und Manager, Mitarbeiter sowie mutmaßliche Komplizen festgenommen zu haben. Der FSB warf dem Syndikat vor, Hunderttausende potenzieller Opfer mit gefälschten Anlageangeboten, fingierten Handelsergebnissen und Drucktaktiken, die auf die Erlangung von Vorauszahlungen und fortlaufenden Einzahlungen abzielten, ins Visier genommen zu haben. Die Behörden berichteten, dass die Operation langfristige illegale Einnahmeströme erzeugt und ausländische Staatsangehörige unter den Beschäftigten eingesetzt habe, was gängige grenzüberschreitende Personaleinsatzmodelle bei großen Call‑Center‑Betrügereien widerspiegele. Die Ankündigung hob die Beschlagnahme von Betriebsinfrastruktur und digitalen Vermögenswerten hervor, die mit der Kampagnenverwaltung verknüpft sind, und stellte die Maßnahme als Teil einer breiteren nationalen Anstrengung zur Zerschlagung transnationaler Betrugsringe dar. Internationale Beobachter stellen fest, dass derartige Erklärungen sowohl genuine Durchsetzungsaktivitäten widerspiegeln als auch Teil staatlicher Öffentlichkeitsnarrative über die Bekämpfung von Online‑Betrug sind, wobei sie zugleich die Herausforderung der Attribution und der grenzüberschreitenden Strafverfolgung bei Call‑Center‑Schemata betonen.