Südkoreanischer Regulierer verschärft die Aufsicht nach Datenpannen bei Unternehmen, darunter Upbit
Südkoreas Finanzmarktaufsicht sagte, sie werde die Aufsicht verstärken und prüfen, ob betroffene Firmen nach den jüngsten Datensicherheitsvorfällen Verstöße offengelegt hatten und über angemessene Schutzmaßnahmen verfügten, wobei unter den genannten Sorgen auch Upbit war. Regulierungsbehörden betonten Anlegerschutzmaßnahmen im Zuge laufender Ermittlungen zu mehreren Verstößen.
Am 1. Dezember 2025 berichtete Reuters, dass die südkoreanische Finanzaufsichtsbehörde die Überprüfung des Schutzes von Kleinanlegern nach einer Reihe jüngster Vorfälle zur Datensicherheit bei mehreren Unternehmen verschärft hat; dabei wurde öffentlich unter den betroffenen Stellen auch Upbit genannt. Die Aufsichtsbehörde erklärte, sie werde untersuchen, ob Unternehmen Cyberrisiken ordnungsgemäß offengelegt, angemessene Datensicherheitsmaßnahmen aufrechterhalten und Benachrichtigungs- sowie Abhilfepflichten erfüllt haben. Beamte signalisierten mögliche Durchsetzungsmaßnahmen oder politische Änderungen, falls Prüfungen Versäumnisse in der Unternehmensführung, der Vorfallreaktion oder der Anlegerkommunikation ergeben. Die Ankündigung spiegelt eine verstärkte Aufsichtszentrierung wider, während die Behörden Marktstabilität, Verbraucherschutz und schnelle Innovationen im Bereich Krypto- und Fintech-Dienstleistungen ausbalancieren. Marktanalysten stellten fest, dass Sicherheitsverletzungen das Vertrauen der Kleinanleger untergraben und sowohl Kapitalabflüsse als auch strengere Offenlegungspflichten auslösen können. Die Aufsichtsbehörde kündigte außerdem an, mit anderen Behörden zusammenzuarbeiten, um sektorübergreifenden Informationsaustausch zu gewährleisten und klarere Leitlinien zu Sicherheitskontrollen für Unternehmen herauszugeben, die sensible Anlegerdaten verarbeiten.