Su Jingliang in den USA wegen Geldwäsche von 36 Mio. USD aus Krypto-Investmentbetrügereien verurteilt; Rückerstattung angeordnet
US‑Staatsanwälte erzielten eine mehrjährige Haftstrafe für den chinesischen Staatsangehörigen Su Jingliang nach seiner Verurteilung wegen der Geldwäsche von Erlösen aus Kryptowährungs‑Investmentbetrügereien, die sich gegen US‑Opfer richteten. Gerichte verhängten Haftstrafen und Rückzahlungen in Höhe von mehreren zehn Millionen US‑Dollar im Zusammenhang mit mehr als 36 Millionen US‑Dollar, die von rund 174 US‑Opfern gewaschen worden waren.
Am 4. Feb. verurteilten US‑Gerichte Su Jingliang, nachdem Staatsanwälte nachgewiesen hatten, dass er Erlöse aus Kryptowährungs‑Investitionsbetrügereien gewaschen hatte, bei denen etwa 174 US‑Opfer um mehr als 36 Millionen Dollar betrogen wurden. Das Urteil umfasste eine mehrjährige Haftstrafe und eine Anordnung zur Rückerstattung in Höhe von mehreren zehn Millionen Dollar, was das Ausmaß des von den Staatsanwälten dargestellten Geldwäschenetzwerks widerspiegelt. Laut Eingaben und Berichten bewegte Sus Operation illegale Erlöse über mehrere Krypto‑Konten und Konvertierungsdienste, um die Herkunft zu verschleiern und grenzüberschreitende Transfers zu erleichtern. Der Fall verdeutlicht, wie internationale Geldwäsche‑Netzwerke Kryptokanäle und jurisdiktionale Herausforderungen ausnutzen, um Betrugserlöse zu verarbeiten, und zeigt den anhaltenden Fokus des US‑Justizministeriums (DOJ) auf die Verfolgung ausländischer Akteure, die Betrug mittels digitaler Vermögenswerte ermöglichen. Beobachter wiesen darauf hin, dass die Strafe und die Rückerstattungsforderungen sowohl bestrafen als auch transnationale Mittäter abschrecken sollen, und zugleich ein Signal für die fortgesetzte Zusammenarbeit zwischen US‑Behörden und ausländischen Partnern senden, gestohlene Gelder zu identifizieren und zurückzuführen.