Zwei Männer aus Pennsylvania gestanden, wiederholt nach Minneapolis gereist zu sein, um schutzbedürftige Personen in ein Housing Stabilization Services‑Programm einzuschreiben und etwa 3,5 Millionen Dollar für nicht erbrachte Leistungen in Rechnung zu stellen. Als Ermittler nach unterstützenden Unterlagen fragten, nutzten die Angeklagten laut dem Justizministerium (DOJ) KI‑Tools, darunter ChatGPT, um Klientennotizen und E‑Mails zu fälschen.

Das Justizministerium gab am 10. Februar 2026 bekannt, dass zwei Einwohner Pennsylvanias sich schuldig bekannt haben in einem Schema, bei dem sie nach Minneapolis reisten, um schutzbedürftige Personen für ein Housing Stabilization Services‑Programm anzumelden und anschließend Medicaid für nicht erbrachte Leistungen in Rechnung zu stellen, wodurch etwa 3,5 Millionen US-Dollar an betrügerischen Forderungen entstanden. Ermittler stellten fest, dass die Angeklagten wiederholt Klienten rekrutierten und anmeldeten, falsche Leistungsansprüche beim Programm einreichten und bei Beanstandungen durch Prüfer gefälschte Unterlagen vorlegten, die mit Tools der künstlichen Intelligenz wie ChatGPT erstellt worden waren. Beamte des Justizministeriums hoben den Fall als bemerkenswert hervor, weil er den expliziten Einsatz generativer KI zur Herstellung von Behandlungsnotizen, E‑Mails und anderen Aufzeichnungen zur Verschleierung des Betrugs beinhaltete. Mehrere Bundesbehörden unterstützten die Ermittlungen, was die behördenübergreifende Zusammenarbeit bei Vorgehen unterstreicht, die sowohl schutzbedürftige Bevölkerungsgruppen als auch aufkommende Technologien ausnutzen. Die Schuldgeständnisse spiegeln die zunehmende Durchsetzungsfokussierung darauf wider, wie KI missbraucht werden kann, um Betrug gegenüber staatlichen Sozialleistungsprogrammen zu erleichtern und zu verschleiern; die Staatsanwälte erklärten, sie würden angemessene strafrechtliche Sanktionen und die Rückführung von Vermögenswerten anstreben.