Das Weltwirtschaftsforum berichtet, dass cybergestützte Betrugsfälle 2026 Ransomware als größte Cybersecurity‑Sorge der CEOs überholt haben, wobei KI als wichtiger Gestaltungsfaktor angesehen wird. Der Ausblick hebt zunehmende Phishing-, Identitätsnachahmungs- und kryptoaktivierte Betrugsfälle hervor und fordert stärkere grenzüberschreitende Zusammenarbeit sowie KI‑bewusste Abwehrmaßnahmen.

Der Global Cybersecurity Outlook 2026 des Weltwirtschaftsforums warnt, dass durch Cyberaktivitäten ermöglichter Betrug zu einer der am weitesten verbreiteten globalen Bedrohungen geworden ist, wobei Unternehmensleitungen eine Prioritätenverschiebung signalisieren — weg von isolierter Ransomware hin zu durch KI und Social Engineering ermöglichtem Betrug und Täuschung. Befragte meldeten deutliche Zunahmen KI‑bezogener Verwundbarkeiten, einschließlich Deepfake‑Personenimitierung, durch KI verstärktem Phishing und automatisierten Betrugskampagnen, die Remote‑Onboarding und digitale Zahlungen ausnutzen. Der Bericht betont das Wachstum krypto‑gestützter Betrugsmaschen und den Missbrauch generativer Modelle zur Erstellung hochgradig glaubwürdiger betrügerischer Inhalte in großem Umfang, was Erkennungsprobleme durch Geschwindigkeit und Volumen schafft. Die Autoren fordern erweiterte grenzüberschreitende Zusammenarbeit, Informationsaustausch zwischen öffentlichem und privatem Sektor, KI‑bewusste Resilienzmaßnahmen und aktualisierte regulatorische Rahmenwerke zur Behandlung von Attribution, Wiederherstellung und Prävention. Der Outlook drängt Unternehmen außerdem dazu, Zero‑Trust‑Prinzipien zu übernehmen, in KI‑robuste Identitätsprüfungen zu investieren und Mitarbeitende zu aufkommenden Täuschungstechniken zu schulen, um die Exponierung zu verringern. Politikgestalter werden ermutigt, Standards zu harmonisieren, um die Reaktion besser zu koordinieren und das Vertrauen in digitale Dienste zu bewahren.