Eine Medienmitteilung der Regierung von Western Australia vom 14. Februar berichtete von einem Anstieg der Opferzahlen und finanziellen Verluste durch Romance‑Scams im Jahr 2025 und bekräftigte Warnungen vor KI‑gestützter Identitätsvortäuschung und gefälschten Online‑Handelsangeboten vor dem Valentinstag. Die Mitteilung wies Opfer an, sich bei ScamNet zu melden und Unterstützungsdienste in Anspruch zu nehmen.

Am 14. Feb. veröffentlichte die Regierung von Western Australia eine Pressemitteilung, in der dargelegt wurde, dass sowohl die Zahl der Romance‑Scam‑Opfer als auch die Gesamtverluste im Jahr 2025 gestiegen seien, und die Verantwortlichen nutzten den Zeitpunkt, um die Einwohner an aufkommende, KI‑gestützte Nachahmungstaktiken zu erinnern. Die Bekanntgabe enthielt regionale Statistiken, die gegenüber dem Vorjahr gestiegene gemeldete Vorfälle zeigten, und beschrieb typische Ausnutzungsmuster, die vor Ort beobachtet wurden: gefälschte Dating‑Profile, von KI erzeugte Bilder zur Erhöhung der Glaubwürdigkeit und Links zu gefälschten Online‑Shops, die Zahlungsdaten abgreifen. Die Mitteilung betonte die Bedeutung einer frühzeitigen Meldung an ScamNet, die Kontaktaufnahme mit Banken zur Versuch einer Transaktionswiederherstellung sowie die Inanspruchnahme von Unterstützungsangeboten für Opfer, die von staatlichen Stellen bereitgestellt werden. Die Verantwortlichen gaben zudem praktische Gegenmaßnahmen an, wie die umgekehrte Bildersuche von Profilfotos, die Verifizierung neuer Kontakte per Sprach‑ oder Videoanruf außerhalb der Plattform und Skepsis gegenüber unerbetenen Anlageangeboten oder plötzlichen Geldforderungen. Durch die Kombination von Daten, Präventionshinweisen und Hinweisen auf lokale Hilfsangebote versuchte die Regierung, das Stigma beim Melden zu verringern und die Ergebnisse für Betroffene in einer saisonal besonders riskanten Periode zu verbessern.