Laut YouMails Robocall Index erhielten US-Verbraucher im März 2026 nur knapp über 4,2 Milliarden Robocalls. In der Veröffentlichung werden zudem Veränderungen bei Anruftypen sichtbar – darunter Kategorien mit Zahlungs-Erinnerungen und Betrugsmaschen.

YouMail hat seinen Robocall Index für März 2026 veröffentlicht und darin berichtet, dass US-Verbraucher im Laufe des Monats knapp über 4,2 Milliarden Robocalls erhalten haben. Die Auswertung macht deutlich, wie hartnäckig das hochvolumige Telefonieren in den USA weitergeht: Viele Anrufe stehen im Zusammenhang mit Identitätsbetrug, unseriösen Scam-Angeboten sowie Versuchen, Menschen zu Zahlungen zu bewegen oder persönliche Informationen preiszugeben. Außerdem zeigt YouMail, wie sich die Anrufkategorien verändert haben – mit Verschiebungen zwischen verschiedenen Typen von Robocalls. Für sicherheitsbewusste Leser ist die Zahl eine klare Erinnerung daran, dass Robocalls keineswegs selten sind, sondern in großer Zahl an potenzielle Opfer ausgespielt werden. Zu den gängigen Betrugsstrategien zählen gefälschte „Zahlungs-Erinnerungen“, das Vortäuschen von Banken oder Versorgern sowie betrügerische Behauptungen, die durch Zeitdruck zu schnellem Handeln verleiten sollen. Wer einen Anruf erhält, der sofortiges Handeln verlangt, Verifizierungscodes abfragt oder Zahlungen über ungewöhnliche Wege anleitet, sollte besonders vorsichtig sein. Praktisch rät YouMail dazu, unbekannte Anrufer zunächst die Mailbox nutzen zu lassen und Rückrufe auf Zuruf generell als verdächtig zu behandeln. Wo verfügbar, können außerdem die Spam-/Robocall-Filter des Mobilfunkanbieters genutzt werden. Wenn ein Anruf vorgibt, von einer Organisation zu stammen, sollte die Echtheit über offizielle Kontaktwege geprüft werden – statt dem unmittelbaren Drängen des Anrufers zu folgen. Verdächtige Scam-Anrufe zu melden kann zudem helfen, künftige Belästigungen zu reduzieren. Diese YouMail-Mitteilung ordnet Robocalls besonders deutlich als einen weiterhin intensiv genutzten Vertriebskanal für Angreifer ein.