Chen Zhi aus Kambodscha ausgeliefert; Prince Bank liquidiert vor dem Hintergrund einer angeblichen Multimilliarden‑Dollar‑Ermittlung zu einem Krypto‑'Betrugszentrum'
Kambodschanische Behörden verhafteten und lieferten Anfang Januar 2026 den Vorsitzenden der Prince Group, Chen Zhi, nach China aus und ordneten die Liquidation der Prince Bank an, nachdem ihnen vorgeworfen worden war, große Krypto‑'pig‑butchering' Betrugsanlagen betrieben zu haben. Die Maßnahme folgt US‑Anklagen und Sanktionen, die sich gegen Milliarden an Kryptowährungen richten, die mit angeblichen Betrugsnetzwerken in Verbindung stehen.
In einer bedeutenden grenzüberschreitenden Strafverfolgungsentwicklung nahmen kambodschanische Behörden den Vorsitzenden der Prince Group, Chen Zhi, zwischen dem 6. und 8. Januar 2026 fest und lieferten ihn an China aus, und die kambodschanische Zentralbank kündigte am 8. Januar die Liquidation der Prince Bank, einer Tochtergesellschaft der Prince Group, an. Die Maßnahmen erfolgten nach internationaler Aufmerksamkeit, Sanktionen der USA und des Vereinigten Königreichs sowie Anklagen, die behaupten, Chen habe organisierte Operationen geleitet, die multimedial-milliardenschwere „pig‑butchering“‑ und Romance‑Fraud‑Krypto‑Schemata betrieben. Beschlagnahmungsbemühungen des US-Justizministeriums und nachfolgende Ermittlungen zielten auf Kryptowährungs‑Wallets und Börsen ab, von denen angenommen wird, dass sie Erlöse verarbeitet haben, und die Behörden erklärten, die Maßnahmen zielen darauf ab, komplexe Netzwerke zu stören, die Opfer weltweit ausbeuteten. Die Auslieferung und die Bankenliquidation signalisieren eine stärkere regionale Durchsetzung und Zusammenarbeit bei grenzüberschreitendem, krypto‑ermöglichtem Betrug und werden wahrscheinlich die Vermögensverfolgung und Rechtshilfeersuchen beschleunigen. Beobachter wiesen auf mögliche Auswirkungen für andere mit der Gruppe verbundene Finanzinstitute hin und unterstrichen die Notwendigkeit verbesserter grenzüberschreitender Ermittlungen und regulatorischer Prüfung von Krypto‑Flüssen, die mit angeblichen Betrugsschwerpunkten in Verbindung stehen.