Europäische Operation zerschlägt mutmaßliches Krypto-Betrugsnetz im Wert von 700 Mio. €, das Deep‑Fake‑Anzeigen einsetzte
Eine Europol‑geführte, koordinierte Operation richtete sich gegen ein multinationales Netzwerk, das gefälschte Krypto‑Investitionsplattformen betrieb und gefälschte Prominentenanzeigen verwendete, beschlagnahmte Vermögenswerte sicherstellte und Festnahmen durchführte. Behörden gaben an, das Netzwerk habe Hunderte Millionen Euro durch grenzüberschreitende Firmenstrukturen und geschichtete Finanzflüsse gewaschen.
Die europäische Strafverfolgung kündigte eine großangelegte Zerschlagung eines grenzüberschreitenden Krypto‑Betrugs- und Deepfake‑Werbenetzwerks an, dem vorgeworfen wird, tausende Menschen betrogen und rund 700 Millionen Euro gewaschen zu haben. Gemeldete Festnahmen und Beschlagnahmen folgten auf eine komplexe Untersuchung gefälschter Investmentplattformen, die manipulierte Promi‑Empfehlungen und gezielte Werbung nutzten, um weltweit Opfer zu ködern. Die Behörden beschrieben ein Ökosystem aus Strohfimen, Zahlungsabwicklungs‑Intermediären und Korrespondenzkonten, das darauf ausgelegt war, die Herkunft der Gelder zu verschleiern; die Erlöse wurden durch mehrere Rechtsordnungen geleitet und zur Umgehung der Aufdeckung in Kryptowährungen umgewandelt. Die Operation umfasste koordinierte Durchsuchungen, Vorladungen von Dienstleister‑Unterlagen und Blockchain‑Analysen zur Nachverfolgung der Geldflüsse und demonstrierte eine verstärkte operative Integration zwischen nationalen Polizeikräften und Europol. Ermittler hoben zudem den Einsatz algorithmischer Anzeigenplatzierung zur Skalierung der Opferansprache und die Rolle sozialer Medien bei der Verbreitung von Deepfake‑Empfehlungen hervor. Verantwortliche kündigten an, die grenzüberschreitende Durchsetzung fortzusetzen, öffentliche Warnungen vor irreführender Werbung zu intensivieren sowie Folgeaktionen zur Einfrierung und Rückführung gewaschener Vermögenswerte durchzuführen und die Betreiber und Unterstützer des Netzwerks strafrechtlich zu verfolgen.
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