Eine Bundesgroßjury erhob Anklage gegen zwei guyanische Staatsangehörige wegen eines mehrjährigen Plans im Zusammenhang mit betrügerischen Goldexporten, die angeblich Steuern hinterzogen und Erlöse gewaschen haben und der der Regierung von Guyana Schätzungen zufolge einen Schaden von 50 Millionen US‑Dollar verursachte. Zu den Anklagepunkten gehören Verschwörung zur Begehung von Geldwäsche sowie Draht‑/Postbetrug, und das DOJ strebt nach einer von HSI und IRS‑CI geleiteten Untersuchung den Einzug der beschlagnahmten Goldbarren an.

Eine am 28. November 2025 eröffnete Bundesanklage behauptet, dass zwei guyanische Staatsangehörige, darunter ein ehemaliger guyanischer Präsidentschaftskandidat und ein Geschäftsmann, ein mehrjähriges Steuerhinterziehungs- und Geldwäscheschema betrieben haben, das auf betrügerischem Goldexport basierte. Nach Angaben des Büros des US‑Staatsanwalts für den Southern District of Florida ermöglichte das Schema den Angeklagten, Einkünfte zu verschleiern und Erlöse zu waschen, was zu einem geschätzten Verlust von 50 Millionen US‑Dollar für die Regierung Guyanas führte. Die Anklage wirft den Angeklagten Verschwörung zur Begehung von Geldwäsche sowie Draht‑ und Postbetrug vor und verlangt die Einziehung der während der Ermittlungen sichergestellten physischen Goldbarren. Der Fall wurde von Homeland Security Investigations (HSI), IRS Criminal Investigation (IRS‑CI) und anderen Strafverfolgungspartnern entwickelt. Die Staatsanwaltschaften teilten mit, dass die mutmaßliche Operation komplexe Finanztransaktionen und grenzüberschreitende Vermögensbewegungen zur Verschleierung der Herkunft und Eigentümerschaft der Erlöse beinhaltet habe. Die Einreichung signalisiert den fortgesetzten US‑Durchsetzungsfokus auf transnationale Rohstoffbetrugsfälle, illegale Finanzströme und den Einsatz von Einziehungs‑/Beschlagnahme‑Rechtsmitteln bei hochvolumigen Betrugsfällen.