Die US-amerikanische Federal Trade Commission (FTC) hat mehreren Unternehmen Warnschreiben wegen möglicher Verstöße gegen die Consumer Review Rule verschickt und macht auf Risiken durch KI-generierte oder bezahlte Bewertungen aufmerksam. Die Regulierungsbehörden signalisierten, dass irreführende Empfehlungen, die durch KI ermöglicht werden, auf dem Weg ins Jahr 2026 eine Durchsetzungspriorität darstellen werden.

In einer rechtlichen Zusammenfassung über die jüngsten Maßnahmen der FTC legten die Aufsichtsbehörden eine Reihe von Warnschreiben offen, die an Unternehmen gerichtet waren, die wegen möglicher Verstöße gegen die Consumer Review Rule und wegen der Verwendung oder Zulassung irreführender Verbraucherbewertungen gemeldet wurden. Die FTC betonte, dass KI-Tools und bezahlte Bewertungsprogramme gefälschte oder irreführende Empfehlungen erzeugen können, die Verbraucher über die Produktleistung und die Validierung durch Dritte täuschen. Die Behörde erklärte, sie werde die Durchsetzung besonders priorisieren, wenn künstliche Intelligenz zur Erstellung erfundener Bewertungen, zur Veränderung der Verbrauchermeinung oder zur Verschleierung wesentlicher Verbindungen zwischen Befürwortern und Verkäufern eingesetzt wird. Dieser Schritt spiegelt eine breitere regulatorische Besorgnis über automatisierte Täuschung und die Schnittstelle von Plattformmoderation, kommerziellen Praktiken und aufkommenden generativen Technologien wider. Rechtsberater und Compliance-Teams wurden angewiesen, ihre Moderationspraktiken für Bewertungen, Offenlegungsrichtlinien und die Herkunft von Erfahrungsberichten neu zu bewerten, um Durchsetzungsmaßnahmen zu vermeiden. Die Warnschreiben der FTC sollen sowohl bestimmte Firmen informieren als auch als öffentliches Signal dienen, dass irreführende Empfehlungen, einschließlich solcher, die durch KI ermöglicht oder verstärkt werden, im Jahr 2026 verstärkte Prüfung erfahren werden.