Ein Strafgericht in Dubai verurteilte eine Frau, der vorgeworfen wurde, während eines Treffens heimlich die Hardware‑Wallet eines Investors ausgetauscht zu haben und so den Diebstahl der Kryptowährungen des Inhabers zu ermöglichen; sie erhielt eine zweimonatige Haftstrafe und eine Abschiebungsanordnung. Ein Zivilurteil ordnete später eine Entschädigung in Höhe von Dh4,3 Millionen (etwa 1,17 Mio. $) an, was unterstreicht, dass die Gerichte der VAE Krypto als geschütztes Finanzvermögen behandeln.

Ein Strafgericht in Dubai befand eine Frau schuldig, während eines beruflichen Treffens angeblich die Hardware-Krypto-Wallet einer Investorin ausgetauscht zu haben, wodurch sie die Kryptowährungsbestände des Opfers stehlen konnte, berichten regionale Medien. Das Gericht verurteilte die Angeklagte zu zwei Monaten Haft und ordnete ihre Abschiebung nach Verbüßung der Strafe an. Anschließend sprach ein Zivilgericht dem Opfer eine Entschädigung von etwa Dh4.3 Millionen zu, rund $1.17 Millionen, und kam zu dem Schluss, dass der Verlust nach UAE-Recht als geschütztes Finanzvermögen zu betrachten sei. Die Behörden hoben hervor, dass sowohl straf- als auch zivilrechtliche Maßnahmen eingesetzt werden, um Krypto-Diebstahl zu bekämpfen und rechtliche Schutzrechte für digitale Vermögenswerte zu klären. Staatsanwälte und Richter stützten sich auf Geräteforensik, Zeugenaussagen und Transaktionsspuren in der Blockchain, um die Angeklagte mit der Veruntreuung und den anschließenden Geldtransfers in Verbindung zu bringen. Der Fall wurde in der Berichterstattung als Hinweis auf die zunehmende gerichtliche Anerkennung von Krypto-Vermögensrechten in der Region genannt und als Signal, dass Gerichte sowohl Freiheitsstrafen als auch finanzielle Wiedergutmachung anstreben werden, um physische und Social‑Engineering-Diebstähle im Zusammenhang mit Hardware-Wallets abzuschrecken.