Eine Bundesjury erklärte Marlon und LaShonda Moore für schuldig wegen Verschwörung, mehrerer Anklagepunkte wegen Überweisungsbetrugs und Geldwäsche, weil sie „Blessings In No Time“ (BINT) betrieben, ein Pyramidensystem aus der Pandemiezeit, das nach Angaben der Staatsanwaltschaft mehr als 10.000 Menschen um rund 25 Millionen Dollar betrogen hat. Das Paar drohen wegen der Straftaten jahrzehntelange Haftstrafen.

Marlon und LaShonda Moore wurden von einer Bundesjury in Nordtexas wegen Straftaten im Zusammenhang mit dem Betrieb von „Blessings In No Time“ (BINT) verurteilt, einem pyramidalen Anlage- und Betrugssystem aus der Pandemizeit, das laut Staatsanwaltschaft über 10.000 Opfer um etwa 25 Millionen Dollar betrogen haben soll. Das Urteil vom 10. Jan. 2026 folgte einem mehrwöchigen Prozess, in dem die Regierung Beweise für Rekrutierungspraktiken, falsche Anlageversprechen und Mechanismen zur Verschleierung von Auszahlungen an frühere Investoren vorlegte. Die Geschworenen befanden das Paar des Verschwörungsdelikts, mehrerer Fälle von Drahtbetrug und Geldwäsche für schuldig; die Strafrichtlinien deuten auf mögliche jahrzehntelange Haftstrafen wegen der kumulierten Anklagen hin. Die Staatsanwaltschaft stellte BINT als ein klassisches Ponzi-ähnliches System dar, getarnt als Investment- oder Segensprogramm, das mittels Empfehlungsmarketing und überstaatlicher Zahlungsflüsse neue Teilnehmer anzog und Auszahlungen aufrechterhielt. Der Fall unterstreicht die anhaltende bundesstaatliche Aufmerksamkeit auf groß angelegte, bundesstaatenübergreifende Anlagebetrügereien, die während und nach der Pandemie verbreitet auftraten, sowie die Nutzung von Online-Rekrutierungskanälen, um einen großen Opferkreis zu erreichen. Es wird erwartet, dass sich Opferentschädigungs- und Vermögensabschöpfungsverfahren anschließen, da die Behörden versuchen, Gelder für betrogene Teilnehmer zurückzugewinnen.