Ein 22‑jähriger Angeklagter bekannte sich in einer mehrstaatlichen RICO‑Verschwörung schuldig, die Datenbankeinbrüche und telefonbasierte Social‑Engineering‑Methoden nutzte, um rund 4.100 Bitcoins (etwa 263 Millionen Dollar zum damaligen Kurs) abzuzweigen. Die ergänzende Anklageschrift fügt drei Angeklagte hinzu und unterstreicht die verstärkte Strafverfolgung durch das US‑Justizministerium (DOJ) gegen groß angelegten Kryptowährungsdiebstahl und -wäsche.

Bundesanwälte kündigten ein Geständnis in einer weitreichenden Social‑Engineering‑Verschwörung an, die Opfer ins Visier nahm, kompromittierte Datenbanken ausnutzte und telefonische Täuschung verwendete, um ungefähr 4.100 Bitcoins umzuleiten — zum Zeitpunkt des Diebstahls mit einem Wert von etwa 263 Millionen Dollar. Der Angeklagte, in der Mitteilung des Büros des US‑Staatsanwalts für den District of Columbia als 22 Jahre alt beschrieben, räumte die Beteiligung an einem Plan ein, der Gelder durch komplexe Geldwäschenetzwerke und mehrere Gerichtsbarkeiten bewegte. Dieses Geständnis ist das neunte, das in der umfassenderen Untersuchung erlangt wurde; eine zeitgleich erhobene erweiterte Anklage weitet die Vorwürfe durch Hinzufügen von drei weiteren Angeklagten aus und behauptet eine fortgesetzte Koordination unter den Mitverschwörern. Die Unterlagen betonen die ermittlungstechnischen Prioritäten bei Diebstählen von Krypto‑Assets und Transaktionsverschleierung und signalisieren die bundesstaatliche Bereitschaft, in Fällen mit digitalen Vermögenswerten RICO‑ und Geldwäschevorwürfe zu verfolgen. Die Staatsanwaltschaften beschrieben außerdem die Zusammenarbeit mit internationalen und privatwirtschaftlichen Partnern zur Rückverfolgung von Wallet‑Bewegungen und zur Wiedererlangung von Vermögenswerten und warnten, dass Social‑Engineering‑Taktiken in Kombination mit technischen Eindringlingen weiterhin ein erheblicher Risikofaktor für Krypto‑Halter und Intermediäre sind.