Das US-Justizministerium (DOJ) beschreibt den AirBit Club als Kryptopyramidenbetrug, der mit Zusicherungen garantierter täglicher Renditen beworben wurde. Staatsanwälte zufolge gab es hinter dem Angebot jedoch kein echtes Mining oder echten Handel.

In einer Mitteilung schilderte das DOJ, wie der AirBit Club potenziellen Opfern über angebliche Gewinne aus legitrem Kryptowährungs-„Mining“ und „Trading“ verkauft wurde. Die Staatsanwaltschaft wirft den Verantwortlichen vor, dass das System wie ein Pyramidenbetrug funktioniert habe und sich dabei auf irreführendes Marketing statt auf echte Investitionstätigkeit gestützt habe. Im Mittelpunkt der Werbung stand dem DOJ zufolge die Zusage garantierter täglicher Renditen – eine Garantie, die das Programm als sicher und berechenbar erscheinen lassen sollte. Laut den Ermittlern wurden die versprochenen Ergebnisse jedoch nicht durch tatsächliche Abläufe untermauert: Es habe kein echtes Mining oder Trading in der Weise gegeben, wie die Promoter es den Verbrauchern dargestellt hätten. Stattdessen sei die Operation auf täuschende Darstellungen angewiesen gewesen, um Teilnehmer bei der Stange zu halten und weiterhin Zahlungen leisten zu lassen, während verdeckt wurde, dass die angeblichen „Renditen“ nicht auf einem seriösen Fundament entstanden. Die DOJ-Mitteilung ordnet diese Vorwürfe in eine breitere Durchsetzungsmaßnahme ein und hebt besonders die falsche Grundlage hervor, die potenziellen Investoren präsentiert wurde. Für Konsumenten, die auf ähnliche Krypto-Angebote treffen, betont die Darstellung des DOJ typische Warnsignale betrügerischer Konstrukte: die Sicherheit von Gewinnen, die Rahmung als „passives“ Einkommen und das Fehlen nachprüfbarer, zugrunde liegender Aktivitäten. Die begleitende Aktualisierung des DOJ zum Prozess der Entschädigungsleistungen zeigt zudem, dass die Behörden die Täuschung als Schaden einordnen, der unter Umständen für eine Rückerstattung in Betracht kommt.