Amazon warnte Kunden vor vermehrten Vortäuschungen und Kontenübernahme‑Taktiken während der Feiertagssaison und nannte gefälschte Lieferbenachrichtigungen sowie betrügerische Anzeigen als häufige Vektoren. Behörden berichten, dass Festnahmen wegen Kontenübernahmen und Zahlungsbetrugs in den letzten Tagen zugenommen haben.

Amazon warnte Kunden am 27. Nov. vor einem deutlichen Anstieg von Nachahmer‑Betrügereien und Kontoübernahmen, die mit dem Weihnachtsgeschäft zusammenhängen. Das Unternehmen hob gängige Tricks hervor, darunter gefälschte Lieferbenachrichtigungen, vorgetäuschte Benachrichtigungen über Konto‑Probleme und irreführende gesponserte Anzeigen, die Käufer auf betrügerische Seiten umleiten, um Zugangsdaten oder Zahlungsinformationen zu stehlen. Sicherheitsexperten meldeten zudem einen Anstieg von Identitätsdiebstahl und gestohlener Zahlungsbetrug in der Black‑Friday‑Periode, wobei einige jüngste Strafverfolgungsmaßnahmen und Festnahmen mit Ringen in Verbindung stehen, die kompromittierte Konten zur Geld‑ und Warenwäsche ausnutzen. Verbrauchern wird geraten, die Multi‑Faktor‑Authentifizierung zu aktivieren, laufend ihre letzten Bestellungen zu prüfen und keine Links in unaufgeforderten Nachrichten zu folgen; stattdessen sollten sie direkt die Händlerseiten aufrufen, um den Bestellstatus zu überprüfen. Zudem sollten Opfer unautorisierter Transaktionen Vorfälle umgehend ihrer Bank und der betreffenden Plattform melden, um die Chancen auf Rückerstattung zu erhöhen. Händlern und Zahlungsdienstleistern wird empfohlen, die Betrugsüberwachung zu verschärfen und die Kontowiederherstellungsabläufe während des Feiertagsanstiegs zu beschleunigen.