Eine von WIRED berichtete Chainalysis-Analyse fand einen Anstieg der Krypto-Zahlungen um etwa 85 % im Jahresvergleich, die im Jahr 2025 mit Menschenhandelsnetzwerken und Betrugs-Komplexen in Verbindung stehen. Der Beitrag hebt den starken Einsatz von Stablecoins und Telegram-basierten „Garantie“-Märkten hervor und betont, dass die Nachverfolgbarkeit der Blockchain den Strafverfolgungsbehörden neue Möglichkeiten zur Störung bietet.

Eine Chainalysis-Analyse, zusammengefasst in WIRED, dokumentiert einen etwa 85-prozentigen Jahresanstieg der mit Menschenhandelsnetzwerken und Betrugsanlagen verbundenen Kryptowährungszahlungen im Jahr 2025. Der Bericht beschreibt, wie Betreiber zunehmend auf Stablecoins und auf Telegram basierende „Garantie“-Märkte setzen, um wiederkehrende Zahlungen für Zwangsarbeit und Sexhandel abzuwickeln, wodurch industrielle Einnahmequellen entstehen. Er schildert gängige Taktiken wie Layering, schnelle Coin-Konvertierung und die Nutzung grenzüberschreitender On-Ramps, die traditionelle Finanzüberwachung erschweren. Wichtig ist, dass die Analyse auch betont, dass Blockchain-Traceability charakteristische Ermittlungsansätze liefert: On-Chain-Transaktionsgraphen, Wallet-Clusterbildung und Zusammenarbeit mit Börsen können Gegenparteien aufdecken und Asset-Einfrierungen ermöglichen. Der Artikel plädiert für strengere Compliance bei Börsen, verstärkte internationale Zusammenarbeit und gezielte polizeiliche Maßnahmen, um Erlöse zu beschlagnahmen und Netzwerke zu zerschlagen. Er warnt vor gegenläufigen Trends, darunter Privacy Coins und Off-Chain-Konversionsstellen, stellt Kryptowährung aber zugleich als sowohl Ermöglicher von Missbrauch als auch Quelle forensischer Beweise dar, die helfen können, Menschenhandel in großem Maßstab zu stoppen.