Das US-Justizministerium (DOJ) teilt mit, dass zwei Angeklagte in den USA wegen ihrer Beteiligung an ALPHV-BlackCat-Ransomware-Angriffen verurteilt wurden. Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft richteten sich die Taten gegen mehrere US-Opfer; dabei seien Erpressung und Verhandlungen über Lösegeld im Spiel gewesen.

Das US-Justizministerium hat bekanntgegeben, dass zwei US-Bürger für die Teilnahme an Angriffen gegen mehrere US-Opfer im Zusammenhang mit der ALPHV-BlackCat-Ransomware verurteilt wurden. In der Mitteilung wird die Beteiligung der Angeklagten an einem Erpressungsschema beschrieben, bei dem die Opfer nach einem erfolgreichen Eindringen und damit verbundenen Schäden unter Druck gesetzt worden sein sollen, Lösegeld zu zahlen. Ransomware-Kampagnen, wie sie vom DOJ geschildert werden, verbinden dabei in der Regel Zugriff auf Daten oder Störungen mit einer Verhandlungslogik, die darauf abzielt, die Zahlung zu erzwingen. In diesem Fall hebt das DOJ hervor, dass die Regierung zuvor bereits auf Störungsmaßnahmen im Kontext der Gesamtuntersuchung aufmerksam gemacht hatte. Außerdem heißt es, das DOJ habe Schuldgeständnisse von Mitverschwörern erlangt, die mit Erpressung sowie Lösegeldverhandlungen verbunden waren. Die Strafankündigung wird als Ergebnis einer koordinierten Vorgehensweise aus Störung und Strafverfolgung dargestellt, wobei DOJ und FBI zentrale Rollen einnehmen. Auch wenn im vorliegenden Überblick keine konkreten Straflängen und keine vollständige technische Zeitleiste enthalten sind, bleibt der Kernvorwurf bestehen: Die Angeklagten hätten an BlackCat-Operationen gegen mehrere Opfer mitgewirkt. Der Fall unterstreicht, dass Akteure zunehmend mehrstufige Erpressungs-Taktiken einsetzen, die häufig an Datenabfluss und Zahlungsdruck gekoppelt sind—wodurch die erfolgreiche Verfolgung vor allem davon abhängt, die Handlungen der Beteiligten über Infrastruktur, Kommunikationswege und Verhandlungsprozesse hinweg nachzuverfolgen.