DOJ klagt 23 wegen 150 Millionen US-Dollar KI‑Deepfake-Betrugs an
Der Justizminister verklagt 23 Personen, die ein ausgeklügeltes Netzwerk betrieben, das KI‑generierte Deepfake‑Videos von Prominenten nutzte, um gefälschte Krypto‑Investitionen zu bewerben. Opfer in rund 40 Ländern verloren schätzungsweise 150 Millionen US‑Dollar.
Das US-Justizministerium hat Anklage gegen 23 Beschuldigte erhoben, denen vorgeworfen wird, ein komplexes Betrugsnetzwerk betrieben zu haben, das KI‑generierte Videos berühmter Persönlichkeiten nutzte, um Fake‑Investitionsplattformen zu bewerben. In den täuschend echten Clips erschienen unter anderem Elon Musk, Taylor Swift und MrBeast angeblich als Fürsprecher der falschen Angebote; Opfer in etwa 40 Ländern verloren insgesamt rund 150 Millionen US‑Dollar, bevor das System aufgedeckt wurde. Die Deepfakes waren so realistisch, dass sogar Medienberichterstattung ursprüngliche Videos fälschlicherweise als echt einstuften. Das DOJ warnt, dass KI‑generierte Inhalte inzwischen kaum noch von echtem Filmmaterial zu unterscheiden sind, und Expertinnen und Experten raten zu äußerster Skepsis gegenüber jeder Prominenten‑Werbung für Investitionen, besonders wenn Kryptowährungen oder vermeintlich garantierte Renditen beworben werden.