Das US-Justizministerium berichtet, dass die „Scam Center Strike Force“ weitreichende Maßnahmen gegen mutmaßliche Betrugszentren in Südostasien eingeleitet hat, die US-Bürger mit Krypto-Investmentbetrug ins Visier nahmen. In dem Verfahren geht es um strafrechtliche Anklagen sowie um die Sicherung von Vermögenswerten, die mit der Betrugsinfrastruktur und den Kryptowährungsgewinnen in Verbindung stehen.

Das US-Justizministerium hat größere Durchsetzungsmaßnahmen angekündigt, die sich gegen angebliche Betrugszentren in Südostasien richten und laut DOJ US-Amerikaner über Krypto-Investmentbetrug gezielt haben sollen. Nach Angaben der Behörde verfolgten Staatsanwälte strafrechtliche Anklagen und beantragten die Einziehung von Vermögenswerten im Zusammenhang mit einer Infrastruktur, die eingesetzt worden sei, um Opfer anzuwerben und zu schädigen. Die Mitteilung schildert, wie Betrugsbetreiber versucht hätten, Gelder abzuziehen, indem sie Betroffene mit angeblichen Anlagestrategien köderten, die Zahlungen in Krypto-Kanäle umleiteten. Neben der Anklageerhebung habe das DOJ auch Schritte eingeleitet, um Kryptowährungs-Erträge zu beschlagnahmen und zu sichern, die mit dem vorgeworfenen Betrug in Zusammenhang stehen. Die Veröffentlichung ordnet die Maßnahmen als Teil einer laufenden Strategie ein, grenzüberschreitende Kriminalität zu stören, die auf sogenannten „Scam Center“-Operationen beruht – häufig koordinierten Strukturen, die dabei helfen sollen, den Kontakt zu potenziellen Opfern herzustellen, überzeugende Verkaufsgespräche zu steuern und illegale Erlöse weiterzuleiten. Das DOJ hebt zudem hervor, dass das Vorgehen darauf abzielt, sowohl die menschlichen als auch die technischen Komponenten dieser Netzwerke zu zerschlagen, einschließlich der Abschaltung von Infrastruktur und dem Entzug der Möglichkeit für Betrugsnetzwerke, von gestohlenen Kryptowährungen zu profitieren.