Eurojust koordiniert Festnahmen und Beschlagnahmungen in einem 600‑Mio.-Euro-Netzwerk gefälschter Krypto-Investitionen
Eurojust leitete grenzüberschreitende Aktionen in Zypern, Spanien und Deutschland, die ein Netzwerk zerschlugen, das Dutzende gefälschte Krypto‑Investmentplattformen betrieb und schätzungsweise 600 Millionen Euro wusch. Die Behörden meldeten mehrere Festnahmen und Beschlagnahmungen, doch während des Einsatzes wurde nur ein kleiner Teil der gestohlenen Gelder zurückgewonnen.
Eurojust koordinierte Durchsetzungsmaßnahmen in verschiedenen EU-Rechtsordnungen, die sich gegen ein organisiertes Netzwerk richteten, das für die Erstellung dutzender betrügerischer Kryptowährungs-Investmentplattformen sowie zugehöriger Zahlungs- und Geldwäscheschienen verantwortlich war. Strafverfolgungsbehörden in Zypern, Spanien und Deutschland vollstreckten Festnahmen, beschlagnahmten Infrastruktur und froren Vermögenswerte ein, die mit einem Schema verbunden sind, das Staatsanwälte auf rund 600 Mio. € Geldwäsche schätzen. Ermittler sagen, das Netzwerk habe Social-Media-Werbung, Fake-News-Geschichten und Influencer-Befürwortungen genutzt, um Opfer anzuwerben, und Gelder durch geschichtete Krypto- und Fiat-Wege auf Offshore-Konten und Muli-Netzwerke geleitet. Die mehrtägige Aktion konzentrierte sich darauf, sowohl die vorderen Betrugsseiten als auch die finanzielle Infrastruktur zu zerschlagen, die die rasche Umwandlung und Bewegung gestohlener Vermögenswerte ermöglichte. Während die Behörden das Ausmaß der Störungen und Festnahmen hervorhoben, räumten Funktionäre ein, dass während der Operation nur ein geringer Bruchteil der geschätzten gestohlenen Gelder zurückgewonnen wurde, was die Herausforderungen bei der Nachverfolgung und Rückforderung kryptographisch veränderter Vermögenswerte veranschaulicht. Eurojust betonte die Bedeutung internationaler Koordination zur Bekämpfung grenzüberschreitender Betrugsschemata, die Online-Marketing und finanzielle Intransparenz ausnutzen.